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Gehälter in Deutschland steigen nächstes Jahr um 2,5 Prozent laut Studie von ECA International

06.11.200908:36 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Deutsche Gehälter steigen wieder stärker
- Europaweit: Plus von 3,5 Prozent erwartet – mehr Gehaltswachstum in Osteuropa als in Westeuropa
- Unternehmen schauen zuversichtlicher in die Zukunft als 2009

London, 5. November 2009 ---- Die Gehälter in Deutschland werden 2010 voraussichtlich um 2,5 Prozent steigen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens ECA International hervor. Damit fällt der Gehaltszuwachs deutlich höher aus als noch in diesem Jahr. 2009 konnten sich die Beschäftigen in Deutschland im Durchschnitt nur über 1,3 Prozent mehr Geld freuen. Zugleich profitieren sie von der weiterhin niedrigen Inflationsrate: Das reale Gehaltswachstum wird bei 2,3 Prozent liegen.



Europaweit rechnet ECA International damit, dass die Gehälter durchschnittlich um 3,5 Prozent steigen – über 50 Prozent stärker als noch 2009 (2,2 Prozent). Dabei ist in den westeuropäischen Ländern mit Zuwächsen von 2,6 Prozent im Mittel zu rechnen. In Osteuropa sind es knapp über 5 Prozent.

Die jährlich durchgeführte Studie "Salary Trends Survey" von ECA International erfasst das tatsächliche Gehaltswachstum des laufenden mit Prognosen für das folgende Jahr. Die Studie dient Unternehmen als Basis für das Steuern und Planen von Gehältern sowohl in ihrem Heimatmarkt als auch für internationale Entsendungen. ECA International bietet Unternehmen Beratung und Lösungen rund um die Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland.

"Das Gehaltswachstum in Deutschland fällt niedriger aus als im europäischen Durchschnitt", erklärt Mira Pathak, Business Development bei ECA International. "Damit setzt sich ein Trend fort, den wir seit Jahren beobachten: Die Gehälter in den wachsenden osteuropäischen Märkten steigen stärker als die in den bereits weiter entwickelten westeuropäischen Wirtschaftsräumen."

"Auch wenn die Gehälter im kommenden Jahr noch nicht in dem Maße steigen wie noch 2008, so erkennen wir doch, dass Unternehmen in Europa sehr viel zuversichtlicher sind als vor einem Jahr", sagt Pathak. "Dabei legen viele Arbeitgeber jetzt etwas drauf, um die magere Gehaltsrunde von 2009 auszugleichen." So planen nur 15 Prozent der von ECA International befragten Unternehmen in Deutschland für 2010 eine Nullrunde ein. 2009 waren es noch 43 Prozent.

Über den größten Gehaltszuwachs in Europa können sich Beschäftige in Russland freuen: Ihre Vergütung wächst um 10 Prozent. In Bulgarien gibt es 7 Prozent, in Rumänien 6 Prozent mehr Geld. Magerer geht es hingegen in Portugal und in Finnland zu. Mit 2 Prozent erlebt das Gehaltswachstum hier die niedrigste Steigerung. 2009 lag es hier 1,5 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent.

Gehälter weltweit

In den USA rechnen die im Rahmen der Studie befragten Unternehmen mit einem Anstieg der Gehälter um 3 Prozent – eine Verdoppelung gegenüber dem laufenden Jahr. Beschäftigte in Kanada dürfen sich auf 2,5 Prozent mehr Gehalt einstellen – hier ist der Zuwachs sogar viermal höher als 2009.

In Saudi-Arabien verdienen Beschäftigte 2010 voraussichtlich 3,6 Prozent mehr, in den Vereinigten Arabischen Emiraten sogar 4 Prozent. In Australien und Neuseeland sind es 3,5 und 3 Prozent mehr. Japanern geht es hingegen nicht besser als Finnen und Portugiesen: Mit 2 Prozent liegt das Gehaltswachstum hier am Ende des weltweiten Feldes.

Insgesamt erwartet ECA International ein durchschnittliches weltweites Gehaltswachstum von 4,8 Prozent – gegenüber lediglich 3,1 Prozent 2009. Den höchsten Anstieg aller untersuchten Länder verzeichnet dabei Venezuela: Hier gibt es nach einem Plus von 18 Prozent 2009 im nächsten Jahr sogar 28 Prozent mehr Geld. Allerdings resultiert dies aus der enorm hohen Inflationsrate. Das reale Gehaltswachstum beträgt 2010 dort deshalb minus 1,7 Prozent – und ist damit das niedrigste der gesamten Studie. Argentinien rangiert auf Platz zwei der Untersuchung: Hier steigen die Gehälter voraussichtlich um 11 Prozent.

Unter dem Strich gibt es nur vier Länder, in denen das Gehaltswachstum niedriger ausfällt als 2009: Chile, Argentinien, Belgien und Kolumbien.

Über die Salary Trends Survey von ECA International

Der obige Text basiert auf Informationen aus der "Salary Trends Survey 2009/2010" von ECA International. Die Studie, die die tatsächliche Gehaltsentwicklung für das Jahr 2009 und die zu erwartende für das Jahr 2010 beschreibt, basiert auf Informationen von 297 Unternehmen aus verschiedenen Branchen in über 50 Ländern. Sie kann im Online-Shop von ECA unter www.eca-international.com bezogen werden – kostenlos für Unternehmen, die an die Studie teilgenommen haben, zum Kauf für alle anderen.

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