(openPR) Kongress der Initiative D21 bietet Plattform für Standardsdiskussion im E-Government.
Berlin, 5. November 2009 – E-Government beschränkt sich für den Bürger häufig auf das Ausfüllen eines Formulars oder der Kommunikation per Internet mit einer Behörde. Dass sich dahinter komplexe Abläufe verbergen und diese erst auf der Basis von Standards möglich werden, bleibt für viele unsichtbar. Für den Bürger zählt allein der Nutzen - dieser stellt sich aber nur durch ein modernes und effizientes E-Government ein, das jedoch wiederum von der Interoperabilität der Systeme abhängig ist. Darüber waren sich die über 200 Expertinnen und Experten auf dem sechsten Kongress der Initiative D21 zum Thema „E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung in Europa“, der heute und morgen im Konferenzzentrum des Wirtschaftsministeriums stattfindet, einig. Wie dies auf Basis der unterschiedlich gewachsenen IT-Infrastrukturen allerdings in naher Zukunft möglich wird, wurde in den Workshops kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt der Arbeitsgruppen standen dabei Fragen nach einer erfolgreichen Standardisierung, den Voraussetzungen für Interoperabilität und die engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung.
Dr. Andreas Schuseil, Leiter der Abteilung VI im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, bezog zu der Bedeutung von Standards deutlich Stellung: „Normen und Standards sind heute mehr denn je integrale Bestandteile deutscher Wirtschafts- und Innovationspolitik, denn sie unterstützen die Öffnung der Märkte, entlasten die staatliche Regelsetzung und dienen damit der Deregulierung.“
Um vom Medium Papier endgültig hin zu einer effizienten elektronischen Datenverarbeitung im E-Government zu kommen, hebt auch Dr. Alfred Zapp, Mitglied des D21-Gesamtvorstands und Mitglied der Geschäftsleitung von CSC Deutschland, die Bedeutung von Standards hervor: „Das Gelingen oder Scheitern von großen Ideen ist auch häufig von der Qualität gewisser Standards abhängig, wie das schon durch den fehlenden Sprachstandard beim Turmbau zu Babel deutlich wurde.“ Im Bereich des E-Government ist allerdings das Ergebnis nicht von einer höheren Macht abhängig, sondern von dem erfolgreichen Abschluss des Dialoges zwischen allen Beteiligten.
Seit sechs Jahren begleitet die Initiative D21 mit dem Kongress diesen Dialog und bietet damit eine Plattform, um der schnellen Implementierung von Standards im E-Government den Weg zu ebnen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.initiatived21.de
Die Initiative D21 auf twitter: www.twitter.com/initiatived21









