(openPR) • SAP AG und FORCAM GmbH vereinbaren Ausbau der strategischen Zusammenarbeit
• DaimlerChrysler, Porsche und KUKA setzten MES von FORCAM ein
• Web-basierte Fertigungssteuerung technologisch führend
Friedrichshafen. Der SAP-Gründer Dietmar Hopp beteiligt sich mit seiner DH Capital GmbH zu 10 Prozent an der FORCAM GmbH. Dies bestätigt das Lösungspotenzial des Herstellers der technologisch führenden und web-basierten MES-Lösung FACTORY FRAMEWORK. Das Manufacturing Execution System (MES) zur Fertigungssteuerung in Industrie-unternehmen setzen bereits DaimlerChrysler, Porsche, MTU und KUKA an ihren Fertigungsstandorten ein.
"Diese Beteiligung belohnt eine rasante Entwicklung", so Franz Eduard Gruber, Geschäftsführer der FORCAM GmbH, "die strategisch richtige Entscheidung vor vier Jahren konsequent auf neue Technologien mit JAVA und Webbrowser zu setzen. Damit ist es gelungen, die innovativsten Fertigungsprojekte zu gewinnen und erfolgreich umzusetzen."
Die FORCAM-MES-Lösung eignet sich für die diskrete Fertigung. "Die konsequente Web-Orientierung brachte FORCAM die Technologie-Führerschaft", sagte Eugen Dobler, DaimlerChrysler AG, auf der Veranstaltung. "Bei KUKA haben wir mit FACTORY FRAMEWORK die Auftragstransparenz und Auslastung der Maschinen signifikant verbessert", erklärte Stefan Scharfenberg, KUKA ProTec GmbH.
Auf dem FORCAM-Anwendertreffen "FIT2004" Ende September in Friedrichshafen am Bodensee gab FORCAM Geschäftsführer Franz Gruber die Beteiligung erstmals bekannt. Auf dem Anwendertreffen berichteten 130 Teilnehmer namhafter Unternehmen von ihrem Einsatz der MES-Lösung FACTORY FRAMEWORK: Bereichsleiter der SAP AG, der DaimlerChrysler AG, der MTU Aero Engines GmbH, der Dr. Inh. h.c. F. Porsche AG, KUKA ProTec GmbH, der Stöckert Instrumente GmbH, der Schuler AG und der EADS Space Transportation GmbH stellten erfolgreiche Rationalisierungsprojekte in der Fertigung mit FACTORY FRAMEWORK vor. Diese erfolgreichen Fertigungsunternehmen setzten dabei auf das MES von FORCAM.
Damit ist es dem ehemaligen SAP-Starverkäufer Franz Eduard Gruber gelungen, auf Basis einer intensiven Kooperation mit der SAP AG, die MES- Erfolgsprojekte mit dem Produkt FACTORY FRAMEWORK nun im deutschsprachigen Markt auszurollen. Gemeinsam mit seinen GF-Kollegen Dr. Ulrich Hirsch und Reinhold Krattenmacher, verantwortlich für die Bereiche Projekte und Entwicklung, ist es in den vergangenen Jahren gelungen, enormes Wachstumspotential aufzubauen. Wie in den vergangenen Jahren wird dabei das von Kumatronik FORCAM GmbH in FORCAM GmbH umbenannte Unternehmen auf organisches Wachstum setzen.
SAP und FORCAM vertiefen Entwicklungs-Partnerschaft
"Die SAP AG und die FORCAM GmbH wollen zukünftig im MES-Bereich (Manufacturing Execution System) noch enger zusammenarbeiten", bestätigt Thomas Ullmer von der SAP AG. FACTORY FRAMEWORK von FORCAM fügt sich nahtlos in das SAP ERP 2004 ein. Dies erlaubt eine vertikale Integration von der Maschinenebene bis zur Unternehmenssteuerung, von der Fertigungslinie bis zum ERP/PPS.
Gleichzeitig vereinbarten SAP und FORCAM die strategische Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Integration von Produktions- und Geschäftsanwendungen auf Basis von SAP NetWeaver zu verbessern.
Hintergrund:
Die SAP AG und die FORCAM GmbH wollen zukünftig im MES-Bereich (Manufacturing Execution System) noch enger zusammenarbeiten. Bereits im Mai wurde auf der internationalen Kundenkonferenz SAPPHIRE in New Orleans die Zusammenarbeit mit wichtigen MES-Anbietern weltweit angekündigt. Unter dem Namen "Shop Floor to Top Floor" startet SAP zwei Programme, um die Integration von Fertigungssystemen und Unternehmensanwendungen im Interesse adaptiver Produktionsprozesse voran zu treiben. Dazu rief der Softwarehersteller eine Initiative ins Leben, um die Einführung verbindlicher Standards für den Daten- und Informationsaustausch in der Fertigungsindustrie zu beschleunigen. Eine Zahl führender Firmen, darunter auch die FORCAM GmbH hat ihre Unterstützung bereits zugesagt.
Über FACTORY FRAMEWORK von FORCAM:
Das MES-System FACTORY FRAMEWORK von FORCAM besitzt Schnittstellen zu den gängigen Modulen von SAP und anderen ERP-Systemen und deckt auf der anderen Seite – je nach Bedarf und Modulausbau – den gesamten Bereich der Fertigungsfeinplanung sowie der Erfassung, Analyse und Bewertung der in der Fertigung anfallenden Daten ab. FACTORY FRAMEWORK ist sozusagen das elektronische Bindeglied zwischen Fertigung und SAP-System. Das System besteht aus den Modulen:
• Fertigungsinformationssystem (FIW)
• Fertigungsdaten-Management (FDM)
• Feinplanung mit Rüstoptimierung (FLS)
• Prozessvisualisierung (FF-JAVIS)
• BDE-TOUCH für die extrem ergonomische Datenbedienung (FACT)
• MDE für die automatische Stückzahl- und Störgrunderfassung.
Vervollständigt wird das System durch die DNC-Funktionen, für die Datenübertragung an CNC- Maschinen. FACTORY FRAMEWORK ist optimal in SAP integrierbar und bietet releasefähige Adapter, um die SAP-Welt mit der Fertigungswelt mittels der innovativen Webtechnologie zu verbinden.
Das FACTORY FRAMEWORK lässt sich dank der fortschrittlichen Webtechnologie der FORCAM-Lösung auch dezentral auf mobilen Endgeräten wie Tablet PCs und Industrie-PCs in der Fertigung nutzen. Die XML-Schnittstellen des FACTORY FRAMEWORK binden Feinplanung, Fertigungsverwaltung, TPM-Produktionscontrolling und Prozessvisualisierung und -Steuerung mit SAP R/3 und Netweaver-Komponenten ein. FACTORY FRAMEWORK als MES ist deshalb so konzipiert, die aktuellen Daten in der richtigen Form, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen und so Transparenz und Entscheidungssicherheit zu erhöhen.
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Über FACTORY FRAMEWORK:
Mit der Komponenten-Lösung FACTORY FRAMEWORK als browserbasiertes MES-System schließt FORCAM die Lücke zwischen ERP/PPS-Systemen und der Maschinenebene. Diese vertikale Integration verschafft den Unternehmen wichtige Wettbewerbsvorteile und Informationen, wie:
• Verbesserte Auftragsfortschrittskontrolle
• Erhöhung der Termintreue gegenüber den Kunden
• Verringerung der Planungskomplexität
• Verbesserung und Sicherung eines hohen Qualitätsstandards
• Steigerung der Flexibilität durch schnelle Reaktion auf Störungen
• Wegfall von Mehrfacheingaben
• Detaillierung des Controllings und der Nachkalkulation
Über die FORCAM GmbH: INNOVATION in AUTOMATION








