(openPR) Marburger Spitzenmediziner operierte erfolgreich in der „Oblastklinik“ in Yaroslawl / Initiative der Quartana GmbH
Yaroslawl / WIESBADEN. Spitzenmedizin aus Hessen ist in aller Welt gefragt, vor allem jedoch auch im Partnerland Russland. Hier, in Yaroslawl, profitierte nun erstmals ein 55 Jahre alter Patient von der vom Medical Network Hessen organisierten und koordinierten Kooperation. Professor Dr. Rainer Georg Moosdorf, Direktor der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie der Philipps-Universität (Marburg), führte gemeinsam mit Assistenzarzt Dr. Hamdi Elfarra eine vierstündige Herzoperation durch, die überaus erfolgreich verlief. Der Standard in der „Oblastklinik“ in Yaroslawl, die über 1200 Betten verfügt, ist mit hessischen Qualitätsansprüchen an Bauweise, Ausstattung und technisches Equipment nicht zu vergleichen. Umso mehr würdigte Moosdorf, der von Hessens Ministerpräsident Roland Koch zum Botschafter des Landes Hessen für Medizin berufen wurde, den hohen Wissensstand und das Können seiner russischen Kollegen. Bei der Realisierung eines Herzzentrums, das die Leitung der Oblastklinik realisieren möchte, sicherte Moosdorf planerische Unterstützung zu.
Der Herzoperation war ein Vortrag des Marburger Professors vorausgegangen. Vor mehr als 70 russischen Kardiologen referierte er während seines zweitägigen Aufenthaltes über die Forschritte in der chirurgischen Behandlung der koronaren Herzkrankheit durch eine aortokoronare Bypassoperation ohne den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine. Von den Innovationen bei der Behandlung von Herzkrankheiten wird sich in naher Zukunft ein russischer Kardiologe in der Marburger Universitätsklinik überzeugen können: Das Medical Network Hessen ermöglicht einem Arzt eine vierwöchige Hospitanz in Marburg.
Initiiert wurde der Medizinaustausch zwischen Hessen und Russland von der Quartana GmbH (Wiesbaden), die Patienten aus dem Ausland für den Medizinstandort Hessen akquiriert und die Patienten vor Ort betreut. Für Jochen Baumgartner, Geschäftsführer des Wiesbadener Unternehmens, der das hessische Partnerland bereits mehrfach besucht hat, gab es ein herzliches Dankeschön des stellvertretenden Gouverneurs und Ministers für Gesundheit, Viktor Kostin. Er begrüßte den Medizinaustausch ausdrücklich und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass diesem Austausch weitere folgen mögen.








