(openPR) Fotoserie zum Mauerfall vor 20 Jahren. Ralf Hasford sfo präsentiert auf Lichtrauschen.de seine neuen Werke zum Thema.
Die neue Fotoserie des Berliner Künstlers Ralf Hasford sfo beschäftigt sich mit dem Mauerfall. Dabei spielen in seinem Werk nicht der Moment und die Personen eine Rolle sondern - wie in fast allen seinen Werken – das Bleibende. Eben was bleibt wenn der Mensch nicht da ist.
Seine Foto-Serie trägt daher auch den Titel „Begreife!“ Er fordert den Betrachter auf sich mit dem eignen Erleben, den eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Im Gespräch sagt Hasford sfo dann auch: „Wie verzweifelt sinnentleert mutet für uns heute die Tragödie der Mauerzeit an. Trotzdem finde ich auch aktuell die Mauer in den Köpfen wieder. Auch wenn die Mauer dort nicht mehr als Nahtstelle von Systemen sondern als Trennung des Egoismus vom Gemeinwesen fungiert“ Wer aber schiebt wen auf die andere Seite? Wo steht der Betrachter selbst? Diese Fragen beantwortet Hasford sfo nicht in seinen Bildern, sondern zeigt das Chaos das danach herrscht. Sein künstlerisches Werk ist Abbild des Moments: „Ich zeige viel mehr was passieren muss wenn es vorbei ist und die Verstrickung eines jeden Einzelnen wenn aufgeteiltes keinen Bestand mehr hat“ sind dazu seine Worte.
Hasford sfo fordern seine Betrachter dann auch im Text zur Fotoserie auf: „Es ist Zeit sich der damaligen Gedanken zu erinnern. Nicht „Wo warst Du?“ ist die Frage der Zeit sondern „Was wolltest Du?““. Betrachter der Bilder sollten die Gelegenheit finden sich bei der Reise durch die einzelnen Bilder aber nicht nur mit Standpunkten auseinander zu setzen sondern auch die Strahlkraft der Bilder, die Komposition aus Nähe und Ferne und die zum Teil skurrilen Graffitis der Mauersegmente betrachten.
Um nur ein Motiv heraus zu heben: Ein Mann steht scheinbar versteinert mit einem Koffer auf dem Kopf. – Dieses Motiv kann vielfältig gedeutet werden. Einerseits ist es der Reisende den nun keine Mauer mehr einsperrt. Andererseits erinnert es aber auch – stehlenhaft wie das Mauersegment durch Hasford sfo in Szene gesetzt wurden – an steinerne Relikte der Osterinseln. „Überträgt man es aber in die heutige Zeit so kann es auch ein Symbol der Last sein, die so manch einer mit sich herumträgt und ihn kolossal am Vorwärtskommen hindert“ meinte Hasford sfo. Die Graffitis wurden von Hasford nicht verändert, auch nicht in seiner fototechnischen Aufbereitung.
Zur Zeit ist die besprochene Fotoserie die Leitserie auf folgender Adresse zu erreichen: http://www.Lichtrauschen.de
Interessenten der Fotografie können via Mail oder telefonisch direkt beim Künstler bestellen. Ausfertigung der Arbeiten sind 30 x 20 cm kaschiert auf 3 mm MDF (10 Abzüge je Bild) sowie 60 x 40 cm kaschiert hinter Acryl. (5 Abzüge je Aufnahme) Preise sind anzufragen.













