(openPR) Deklaration zur Verbesserung des intermodalen Verkehrs in Bulgarien
Hannover/Sofia. Die in Bulgarien operierenden Partner des EU-Forschungsprojektes CREAM (Customer-driven Rail-freight services on a European mega-corridor based on Advanced business and operating Models) und weitere wichtige Akteure im Transportmarkt haben sich in einer Deklaration für die Verbesserung des intermodalen Verkehrs in Bulgarien ausgesprochen. Sie unterstreichen dabei die Notwendigkeit der Stärkung der Schiene in Südosteuropa. Die Deklaration wurde jetzt der bulgarischen Regierung vorgelegt.
Durch die Erweiterung der EU ist Bulgarien stärker als zuvor ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Die Güterverkehrskorridore bis nach Griechenland und in die Türkei haben durch die hervorgerufene dynamische wirtschaftliche Entwicklung einen enormen Aufschwung erlebt. Sobald die globale Wirtschaftskrise überwunden ist, werden wieder hohe Wachstumsraten erwartet.
Zurzeit existiert nur ein veralteter Container-Umschlagsplatz in Sofia, der die steigende Nachfrage nicht bewältigen kann. Die mangelnde Infrastruktur verhindert eine optimale Nutzung der paneuropäischen Verkehrskorridore 4, 8 und 10. Hier stellen die Standorte Budapest und Belgrad bislang die letzten großen Transport-Drehscheiben in Richtung Südosteuropa dar. Der Anteil intermodaler Verkehre soll durch verbesserte Rahmenbedingungen gesteigert werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass effektive Strukturen für den Terminalausbau und -betrieb geschaffen werden und ein leistungsfähiges Containerumschlags-terminal in der Region Sofia eingerichtet wird.
Mit dem Ausbau des Terminals in Sofia würde sich die Situation des internationalen Gütertransports enorm verbessern. Nicht nur der Standort Sofia wird durch die Einbindung attraktiver, auch die Schiene an sich kann mit verkürzten Transportzeiten und einer verbesserten Qualität für sich punkten.
Über CREAM
Am EU-Forschungsprojekt CREAM sind 26 Partner aus 12 Ländern beteiligt – darunter Bahnunternehmen, der internationale Eisenbahnverband UIC, Operateure, Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen. ‚CREAM’ steht für ‚Customer-driven Rail-freight services on a European mega-corridor based on Advanced business and operating Models’: In diesem Forschungsprojekt sollen kundennahe Lösungen entwickelt werden, um Gütertransporte auf die Schiene zu verlagern. Die HaCon Ingenieurgesellschaft und das Beratungsunternehmen KombiConsult koordinieren das Projekt.












