(openPR) Wenn der Schmerz zur Qual wird
Schmerzzentrum im Elisabethenstift
Darmstadt, 21. Oktober 2009 Chronische Schmerzen und deren Folgen können sämtliche Aspekte des Lebens eines Menschen beeinträchtigen. Dies führt zu einem massiven Verlust von Lebensqualität, unter Umständen auch zu sozialem Rückzug, Vereinsamung oder gar zu Arbeitsplatzverlust.
Schon nach einigen Wochen wird ein andauernder Schmerz ohne richtige Behandlung chro-nisch – eine Zeitbombe. Zahlreiche Schmerzpatienten haben eine Reihe von Behandlungsver-suchen hinter sich, die sich oftmals auf unterschiedliche Diagnosen stützen, jedoch nicht den erhofften Erfolg brachten.
Die spezialisierte Behandlung dieser Patienten ist noch immer eine schwierige Aufgabe – eine Schmerztherapie wird zwar von verschiedenen Facharztgruppen angeboten, das Angebot einer fachgruppenübergreifenden Schmerztherapie ist aber weiterhin selten. Aufgrund dieser für die Patienten unbefriedigenden Situation arbeitet das Evangelische Krankenhaus Elisabethen-stift schon seit einiger Zeit an einem modernen Konzept zur Schmerztherapie. Die Behandlung dieser Patienten ist häufig aus einem Fachgebiet heraus allein nicht möglich. Vielmehr muss die moderne Schmerztherapie viele Ansatzpunkte gleichzeitig berühren, um Erfolg zu haben.
Spezialisten sprechen dann von multimodaler Schmerztherapie. Die wissenschaftlichen Thera-piestudien weisen nach, dass hier auch die Psyche nicht außer Acht gelassen werden darf. Die nicht-körperlichen Ebenen des Menschseins werden nur allzu häufig von Arzt und Patient aus-geblendet. Doch meist liegt hier der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung.
Im Team des neu gegründeten Schmerzzentrums im Elisabethenstift arbeiten unter ärztlicher Leitung Schmerztherapeuten, eine speziell ausgebildete Pain Nurse, Psychologen, Physio-therapeuten, Pflegekräfte, Ergotherapeuten, Kunsttherapeuten, Sozialarbeiter und Seelsor-ger streng nach einem wissenschaftlich gestützten Konzept zusammen. Zur Schmerzthera-pie-Praxis gehört außerdem die Erstellung eines individuellen Therapieplans.
Weiter ist die Abteilung für Schmerztherapie in die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Elisabethenstift unter der ärztlichen Leitung von Dr. Thomas Schreyer einge-bunden. Betroffene Patienten erhalten so Rat von verschiedenen Spezialisten, die ihren Fall individuell besprechen.







