(openPR) Büroflächenumsatz in Düsseldorf auch im 3. Quartal nur halb so hoch wie im Vorjahr
• Büroflächenumsatz in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres bei ca. 153.000 m²
• Mietpreise weiterhin stabil: Spitzenmiete 23,50 EUR/m²/Monat, Durchschnittsmiete 13,60 EUR/m²/Monat
• Leerstand spürbar auf knapp 10 % angestiegen
Obwohl im 3. Quartal am Düsseldorfer Büromarkt mehr Flächen vermietet werden konnten als noch im Quartal zuvor, blieb die Nachfrage weiterhin auf niedrigem Niveau. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten etwa 153.000 m² Bürofläche umgesetzt und damit mehr als 47 % weniger als noch im vergangenen Jahr.
„Vor allem großvolumige Vertragsabschlüsse ab 3.000 m² hat es im laufenden Jahr im Gegensatz zu den beiden Vorjahren kaum gegeben“ merkt Robert Kellershohn, Director Office Agency für Savills am Standort Düsseldorf, zu dem bislang schwachen Vermietungsumsatz an. Zu den aktivsten Flächennachfragern zählten in erster Linie Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer und Beratungsunternehmen, die einen Großteil der Transaktionen ab 1.000 m² für sich verbuchen konnten und insgesamt knapp 17 % aller Flächen anmieteten. Daneben fragten vor allem Unternehmen aus dem Finanzsektor (ca. 27 %) sowie Industrieunternehmen (ca. 17 %) Büroflächen nach.
Trotz der verhaltenen Nachfrage blieben die Mietniveaus aufgrund einiger größerer Abschlüsse im Hochpreissegment im Jahresvergleich stabil. So zeigt sich die Spitzenmiete gegenüber dem Vorquartal unverändert und liegt mit 23,50 EUR/m² auf dem Niveau des Vorjahres. Auch die flächengewichtete Durchschnittsmiete verharrte auf dem Niveau von 13,60 EUR/m². Dies entspricht ebenfalls dem Vorjahreswert.
Da der relativ niedrige Flächenumsatz auf ein steigendes Flächenfertigstellungsvolumen trifft, stieg der Leerstand spürbar auf 9,8 % an. Im letzten Quartal kommen weitere Baufertigstellungen hinzu, die allerdings weitgehend vorvermietet sind und den bestehenden Leerstand damit nur geringfügig erhöhen werden. Erst im nächsten Jahr steigt die Zahl der zur Fertigstellung anstehenden spekulativen Projekte. Diese sind bislang noch zu einem großen Teil unvermietet, so dass der Büroflächenleerstand im nächsten Jahr bei anhaltender Nachfrageschwäche nochmals spürbar zunehmen dürfte.





