(openPR) Medientechnik im Porsche Museum kommt von macom
Stuttgart, Oktober 2009 – Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen besticht nicht nur durch seine außergewöhnliche Architektur und die über 80 ausgestellten Fahrzeuge. Es wurden auch völlig neue Wege im Bereich der eingesetzten Medientechnik gegangen. Die Leistungen der Stuttgarter macom GmbH umfassten das Konzept, die gesamte Projektüberwachung, die Abnahme und schließlich die Inbetriebnahme der kompletten Medientechnik im Porsche-Museum. Die Realisierung dieses Projekts stellte höchste Ansprüche an die medientechnische Planung und deren Integrierbarkeit, stets verbunden mit absoluter Kundenzufriedenheit.
Bereits im Frühjahr 2005 erhielt die macom den prestigeträchtigen Auftrag, die gesamte Medientechnik für das Porsche-Museum zu planen. Die Anforderungen von Porsche waren von Anfang an klar definiert: Das neue Museum soll ein sehr flexibles sein, und für jedes der rund 80 ausgestellten Exponate soll die Möglichkeit bestehen, es innerhalb kürzester Zeit aus dem Museum herausholen zu können und durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen – das Prinzip des „Rollenden Museums“. Diese Tatsache stellte die Experten der macom vor die Frage nach der grundsätzlichen Konzeption der Medientechnik im gesamten Gebäude.
Faszination Auto - Faszination Medientechnik
Die Fachplaner entschieden gemeinsam mit den Vertretern der Porsche AG, ein Multimedianetzwerk mit einem dahinterliegenden Server-Konzept zu installieren, eine völlig neue, höchst innovative Lösung, wie sie in dieser Ausprägung weltweit einzigartig und einmalig ist. Der große Vorteil dieser Herangehensweise liegt darin, dass eine neue Information, die bei einem Exponatsaustausch notwendig wird, einmal zentral auf einer Art „Regieplatz“ in das System eingespeist wird und innerhalb kürzester Zeit auf allen medientechnischen Komponenten wie zum Beispiel den Audio-Guides verfügbar ist. Einmal eingegeben, ist die Neuerung sofort auf allen Geräten abrufbar, in allen zur Verfügung stehenden Sprachen. Auch für alle anderen Medien, wie Bild- oder Textinformation auf den Monitoren, sind die Änderungen sofort verfügbar.
Der Konferenzbereich im Porsche-Museum ist flexibel für die unterschiedlichsten Veranstaltungen einsetzbar, das gilt in Bezug auf Größe und Art der Veranstaltungen gleichermaßen. Für die Medientechnik-Experten der macom bedeutet das wiederum ein Höchstmaß an Professionalität und fachspezifisches Know-how. Die im Konferenzbereich eingesetzte Medientechnik reagiert äußerst flexibel an die Anforderungen der jeweils stattfindenden Veranstaltung. Wird die Raumgröße verändert, passen sich die nicht sichtbaren medientechnischen Installationen an. Ganz besonders deutlich wird das beim Zusammenspiel der beweglichen Projektionsflächen mit den 10.000 ANSI-Lumen starken Beamern. Diese Doppelprojektion reagiert auf die Bewegungen der Flächen, so entsteht eine in dieser Form für Präsentationen oder Vorträge einzigartige Dynamik. Dieses Zusammenspiel eröffnet auch die Möglichkeit, beispielsweise auf der einen Projektion ein rationales Chart und auf der zweiten Fläche eine emotionale Untermalung erscheinen zu lassen, um den Worten des Vortragenden auch visuell entsprechende Unterstützung zu verleihen.
Die medientechnischen Installationen, die für die Besucher des Porsche-Museums sichtbar sind, enthalten die gesamte Palette modernster Technik: Flachbildschirme in den unterschiedlichsten Größen, Projektionen, Mediatheken und Multifunktionsterminals. Ein völlig neues und spektakuläres medientechnisches Element sind drei, im Durchmesser rund zwei Meter große „Sound-Duschen“, die in Deutschland erstmals technisch umgesetzt wurden und von den Museumsbesuchern begeistert aufgenommen werden. Die Besonderheit der „Sound-Duschen“, in denen Motorengeräusche unterschiedlicher Fahrzeuge von Porsche abgespielt werden, liegt darin, dass überdimensionale Lautsprecher in die vibrierenden Böden integriert sind und der Klang in den Deckenschirmen, die mit Parabolspiegeln mit Textinformation und LEDs bestückt sind, reflektiert wird.
Ein weiteres absolutes Highlight ist die LED-Installation der Themeninsel „917“. Kein anderes Unternehmen als die macom ist derzeit in der Lage, diese medientechnische Herausforderung, von der Planung bis zur Umsetzung, zu bewerkstelligen. Die LED-Installation der Themeninsel „917“ geht vom Boden nahtlos in die Wand über und integriert sich so vollkommen in die vorgegebene Architektur. Sie ist rund sieben Meter lang und mit einem zwei Zentimeter großen Pixelabstand fasst sie insgesamt 320.000 LED-Leuchten. Bedeckt mit einer Koreanglasscheibe, ist es bei dieser LED-Installation möglich, sogar bei einem sehr geringen Betrachtungsabstand ein sehr klares Bild zu erzeugen.
Die gesamte Medientechnik im Porsche-Museum ist – wie das gesamte Konzept selbst – sehr dynamisch und bereits in der heutigen Ausprägung auf mögliche Erweiterungen in der Zukunft ausgelegt. Die Infrastruktur und die Umsetzung der medientechnischen Aufgaben erforderten einen hohen Integrationsgrad und einen fundierten Erfahrungsschatz an komplexer und vernetzter Erfahrung auf dem gesamten Sektor der Medientechnik. Das gesamte System kommt aus einer Hand, ist völlig integriert und aufeinander abgestimmt geplant und umgesetzt worden. Aus diesen Gründen war es die macom, die sich von Anfang an für dieses Premium-Projekt empfehlen konnte und es schließlich bis zur Inbetriebnahme umsetzte.












