(openPR) Untertitel: PETA kämpft weiter für Babyelefant Panya und legt Dienstaufsichtsbeschwerde beim Berliner Justizsenat ein
Berlin / Gerlingen, 14. Oktober 2009 – Im August 2008 wurde Babyelefantin Panya im Tierpark Berlin von ihrem Tierpfleger verprügelt. Mit äußerster Brutalität schlug Andreas Buberle mehrfach mit dem metallischen Stielende des so genannten „Elefantenhakens“ auf das Tierbaby ein. Trotz umfangreicher Beweisvorlage und Videoaufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. verweigert die Staatsanwaltschaft (StA) Berlin bis heute, ordnungsgemäße Ermittlungen einzuleiten. Aus diesem Grund legt PETA nun Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die StA Berlin und die Generalstaatsanwaltschaft (GenStA) ein.
„Unsere Geduld ist nahezu am Ende“, sagt Zooexperte Frank Albrecht von PETA, der im Juni 2009 Strafanzeige gegen den Tierpark Berlin erstattete. Missstände in Zoo und Tierpark Berlin würden von den Justizbehörden beständig ignoriert, Strafanzeigen ohne nachvollziehbare Begründung eingestellt. Im Fall Panya bestätigen immerhin GenStA und StA Berlin, dass dem Elefantenbaby erhebliches Leiden zugefügt worden sei. Das Verfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist jedoch deshalb eingestellt worden, da „Rohheit“ auszuschließen sei. Eine gutachterliche Bewertung der Videoaufnahmen hat jedoch nicht stattgefunden. Zudem fanden bis heute keine Beschuldigtenvernehmungen statt – eigentlich eine Routinemaßnahme. PETA will die StA Berlin mit der Dienstaufsichtsbeschwerde dazu bewegen, endlich Ermittlungen aufzunehmen. Auf www.peta.de veröffentlicht die Tierrechtsorganisation heute eine 77-seitige Dokumentation über die Elefantenhaltung im Tierpark Berlin sowie Videoaufnahmen des prügelnden Tierpflegers.
Interviewkontakt: Frank Albrecht, Tel. 07156 / 17828-35,
Weitere Infos: http://www.peta.de/elefantentierparkberlin
Video: http://78.46.72.197/video/Pr%C3%BCgel-f%C3%BCr-Elefantenbaby-Panya-im-Tierpark-Berlin/8d31db09c45231a8f350bc28c2648f2a
Dokumentation über die Elefantenhaltung im Tierpark Berlin: http://www.peta.de/web/home.cfml?viewfile=1&fn=7055508BC666&mod=get
Durch Angabe des Aktenzeichens 34 Js 2876/09 können Sie weitere Informationen bei der Staatsanwaltschaft Berlin anfordern.













