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Tiere natürlich heilen

14.10.200911:16 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Tiere natürlich heilen
Tina Dambach
Tina Dambach

(openPR) Wurden Heilpraktiker oder Homöopathen früher noch für Ihre Arbeit belächelt, sind ihre Behandlungsmethoden heute als Alternative zur Schulmedizin anerkannt. Der Begriff „Naturheilkunde“ vereint viele unterschiedliche Therapieansätze, so wie beispielsweise Akupunktur und die Traditionelle Chinesische Medizin oder auch Ayurveda und Homöopathie.



Die Naturheilkunde blickt auf eine Jahrtausende lange Tradition zurück. Im Zentrum steht der Patient – in seiner Gesamtheit von Körper und Geist. Die Therapie orientiert sich an dessen individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Ziel ist die Aktivierung der körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung durch natürliche Einflüsse wie Sonne und Luft. Auch über die Ernährung und die Bewegung sowie durch zielgerichtete Gedanken lässt sich eine Selbstheilung positiv beeinflussen.

Nicht nur Menschen stehen die Möglichkeiten der Naturheilkunde zur Verfügung. Auch im Bereich der Veterinärmedizin hat man längst das Potenzial der alternativen Therapiemethoden für sich entdeckt. Die Schulmedizin stößt bei vielen Krankheiten an ihre Grenzen. Eine unnötige Medikation zur Unterdrückung der Symptome ist oftmals die Folge. Werden die Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, wieder abgesetzt, kehren die ursprünglichen Symptome zurück. Der Erfolg einer solchen Behandlung ist gescheitert, da nicht die eigentlichen Ursachen der Beschwerden behandelt wurden, sondern nur deren oberflächliche Ausprägungen.

Naturheilverfahren eignen sich für Erkrankungen unterschiedlicher Art. Psychische Probleme wie z.B. Angstzustände oder Verhaltensauffälligkeiten lassen sich ebenso erfolgreich therapieren wie chronische oder akute Krankheiten und Verletzungen. Auch bei Problemen des Bewegungsapparates, worunter etwa jeder zweite Hund leidet, und bei Magen-Darm-Störungen versprechen Naturheilverfahren Linderung. Bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Tumoren oder Knochenbrüchen sowie notwendigen Operationen stößt die Naturheilkunde jedoch an ihre Grenzen. In diesen Fällen ist der Gang zum Tierarzt unvermeidlich. Allerdings eignet sich die Naturheilkunde zur unterstützenden Therapie, um Schmerzen zu lindern oder den Gesamtzustand eines Tieres zu verbessern.

Dabei bildet ein Eingehen auf die Psyche des Tieres die Basis einer jeden Behandlung. Im Rahmen einer sogenannten „Erstanamnese“ untersucht der Therapeut die Vorgeschichte des tierischen Patienten und den Verlauf einer Erkrankung. Auch die vordergründigen Symptome sowie Charakterzüge und Verhaltensweisen eines Tieres fließen in diese erste Analyse mit ein. Eine Blaseninkontinenz muss beispielsweise keine körperliche Ursache haben, sondern das Tier könnte damit ein Aufmerksamkeitsdefizit aufzeigen wollen. Die Verabreichung von Medikamenten bringt in einem solchen Fall keine dauerhafte Linderung der Beschwerden. Nur ein veränderter Umgang mit dem Tier und ein Eingehen auf dessen Bedürfnisse kann die vermeintliche Erkrankung langfristig besiegen.

Die Behandlungsmethoden sind ebenso vielfältig wie die Erkrankungen. Physiotherapie, Massagen und Bewegungstherapie empfehlen sich zur Behandlung von motorischen Störungen. Homöopathie eignet sich besonders dann, wenn die Schulmedizin bei vermeintlich unheilbaren Fällen keine weitere Therapie mehr anbieten kann. Allergien und Atemwegserkrankungen lassen sich ebenso behandeln wie chronische Störungen des Bewegungsapparates. Eine homöopathische Behandlung erfordert viel Einfühlungsvermögen vonseiten des Therapeuten. Mittels verschiedener Analyseverfahren wird das passende „Mittel“ für den Patienten gesucht, welches nur in einer bestimmten Dosierung die gewünschte Wirkung entfaltet.
Eine Therapie mit Schüßler-Salzen basiert auf der Annahme, dass eine Krankheit durch ein Ungleichgewicht der im Körper vorkommenden Mineralsalze hervorgerufen wird. In der Praxis bedeutet dies die Verabreichung jener Mineralsalze, bei denen eine Unterversorgung vorliegt.
Die Pflanzenheilkunde (Phyto-Therapie) setzt auf die heilende Wirkung von Pflanzen und Kräutern, verabreicht in Form von Aufgüssen oder Salben. Anders als bei homöopathischen Maßnahmen entfaltet eine höhere Dosis des verabreichten Stoffes eine größere Wirkung. Ähnliches gilt für Bachblüten, die, ins Futter oder Wasser gegeben, psychische Beschwerden lindern. Grundlegend ist die Wahl der richtigen Blüte. Eine falsche Substanz zeigt keinerlei heilende Wirkung. Blockaden werden nicht gelöst. Diese entstehen, wenn die Energie im Körper nicht frei fließen kann. Sind sogenannte Meridiane, also Energiebahnen, blockiert, kommt es zu Beschwerden in den entsprechenden Region und Organen des Körpers. Durch eine Stimulation der Meridiane mittels Massagestäbchen oder Farblampe lässt sich das energetische Gleichgewicht wieder ins Lot bringen, was von Tieren als sehr angenehm empfunden wird. Auch eine Blutegel-Therapie, welche von den Tieren nichts als störend empfunden wird, empfiehlt sich besonders zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur Wundheilung. Da innere Organe nicht belastet werden, ist eine solche Therapie besonders bei älteren Tieren geeignet.

All diese Behandlungsmethoden unterstützen ein Ziel: die Heilung von Krankheiten. Beim Menschen angewandt, argumentieren Kritiker der Naturheilkunde oftmals damit, dass eine Therapie nur deshalb wirke, weil der Patient daran glaube. Tiere können diese Annahme auf einfache Art entkräften: sie glauben nicht an die verabreichten Mittel. Eine Besserung tritt ein – oder nicht. Dass Naturheilverfahren helfen, erfahren zahlreiche Therapeuten in ihrer alltäglichen Arbeit. Denn Tiere können weder lügen noch glauben.

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