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aktion tier fordert ein gesetzliches Verbot von Exotenbörsen - Der Markt mit Wildtieren boomt

26.04.200613:53 UhrVereine & Verbände

(openPR) Exotenbörsen sind Handelsbörsen für Schlangen, Amphibien, Land- und Sumpfschildkröten, Echsen und exotischen Säugetieren. Gestresste Tiere werden wie Ramschware angeboten. In Plastikboxen, wie auf einer Tupperwarenparty, sind sie übereinandergestapelt. Nachdem die Tiere über Stunden transportiert wurden, harren sie nun in drangvoller Enge in kleinen Käfigen oder Kisten aus. Ihr weiteres Schicksal kennen sie glücklicherweise nicht, denn wo die Tiere enden, ist den skrupellosen Händlern meist egal. Die meisten der zukünftigen Tierbesitzer verfügen über keinerlei Kenntnisse, die zum Halten der empfindlichen Wildtiere notwendig wären. Judith Schmalzl von der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. in München: „Viele der verkauften Tiere werden aus Unkenntnis der Halter deshalb verhungern, verdursten, erfrieren, verbrennen oder aus Langweile vor sich hin dämmern“. Den Tierhändlern ist es auch völlig gleichgültig welchen Stress die Tiere aufgrund der ungewohnten Umgebung, der Anfahrt oder den unzureichenden Transportbehältnissen erleiden. Alles was zählt ist das Geld, welches an diesem Tag in ihre Taschen fließt.

Nach Schätzungen der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. leben alleine in Deutschland über 200.000 Riesen- und 100.000 Giftschlangen, Tendenz steigend! Viele Tiere stammen zudem aus illegalen Wildfängen.

ation tier fordert:
• Die Veranstaltung der nächsten Exotenbörse am kommenden Samstag, den 29.April 2006 in Hamm ist abzusagen;
• Ein gesetzliches Verbot von Wildtierbörsen, da diese für die Tiere mit erheblichen Leiden verbunden sind und dazu beitragen, dass die empfindlichen Tiere in nicht fach-kundige Hände gelangen;
• Ein gesetzliches Verbot des Imports von Wildtieren für die Privathaltung. Es gibt kei-nen vernünftigen Grund, weshalb empfindliche Wildtiere unter Bedingungen gehalten werden sollten, die ihren natürlichen Bedürfnissen noch nicht mal annähernd entspre-chen;
• Ein Nachzuchtverbot von Wildtieren für die Privathaltung, da eine artgerechte Haltung der Tiere in Gefangenschaft nicht möglich ist.

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