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Der tägliche Kampf ums nackte Überleben

Bild: Der tägliche Kampf ums nackte Überleben

(openPR) FreelanceCamp als Selbsthilfe für freie Kreative

Bremen, 13. Oktober 2009. Sie arbeiten häufig rund um die Uhr, aber ohne gesichertes Einkommen: als Bildhauer, Maler oder Schauspieler, als Autoren, Filmemacher oder Fotografen, als Musiker, Programmierer oder Architekten. Um gemeinsam ihre berufliche Situation zu diskutieren und zu verbessern, treffen sich Freiberufler aus der Kultur- und Kreativwirtschaft am 17. Oktober auf dem „FreelanceCamp“, das parallel in Leipzig, Bremen und Nürnberg stattfindet.



Die Freiberufler im Kultur- und Kreativbereich spielen für die Wirtschaft in Deutschland eine wichtige Rolle. So ermittelte die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, dass dieser Bereich im Jahr 2008 mit 63 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung beigetragen hat und damit noch vor der Chemischen Industrie lag. 238.000 Unternehmen und 1 Million Erwerbstätige sind in diesem Wirtschaftszweig tätig. Zudem ist die Quote der Selbständigen in diesem Bereich mit 28 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Experten gehen von einer weiterhin positiven Wirtschaftsentwicklung für die Kultur- und Kreativwirtschaft aus, doch viele Freiberufler müssen täglich um ihre Existenz kämpfen. „Sie arbeiten als Klein- oder Kleinstunternehmer rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche und zwölf Monate im Jahr“, weiß Daniela Knöbl von den Bremer Ideenlotsen, die selbständige und freiberufliche Unternehmer aus der Kreativwirtschaft beraten und begleiten. „Und das häufig ohne geregeltes Einkommen, Rentenanspruch und soziale Absicherung im Krankheitsfall.“

Zudem genießen freiberufliche Kreative den Ruf, gern unter sich zu bleiben: Architekten unter Architekten, Programmierer unter Programmierern, Fotografen unter Fotografen. Dabei spielt das Vernetzen für den beruflichen Erfolg des Einzelnen in einer bisher wenig organisierten Branche wie der Kultur- und Kreativwirtschaft eine große Rolle, denn viele Projekte und Beratungsprogramme bieten freien Kreativen inzwischen Unterstützung an.

Der Netzwerkgedanke steht auch im Mittelpunkt des FreelanceCamps, das am Sonnabend, 17. Oktober 2009, mit Unterstützung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und der Städtekooperative „koopstadt“ parallel in Leipzig, Bremen und Nürnberg stattfindet. Statt zu jammern und zu klagen, haben sich freiberufliche Kreative aus diesen Städten zusammengetan, um Lösungen für Probleme zu finden, die sie gemeinsam haben.

Beim FreelanceCamp in der Hochschule für Künste in Bremen, im Kaufhaus Joseph Konsum in Leipzig und in der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen in Nürnberg wollen die Teilnehmer Ideen austauschen, über ihre Situation diskutieren und gemeinsam an der Verbesserung ihrer beruflichen Rahmenbedingungen arbeiten. Konkret geht es um Themen wie den Zugang zu geeigneten Arbeitsräumen, Auftragsbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratungs- und Hilfsangebote speziell für freie Kreative. Daneben bleibt den Teilnehmern noch Raum für spontane Beiträge und Diskussionen. Alle drei Veranstaltungsorte werden per Internet und Live-Streaming miteinander verbunden, so dass zum Beispiel Teilnehmer in Bremen das Geschehen in Leipzig und Nürnberg mitverfolgen und sich mit den Kollegen in den anderen Städten austauschen können.

Freiberufler, die kurzfristig am FreelanceCamp teilnehmen möchten, finden alle wichtigen Informationen im Internet unter http://freelancecamp.mixxt.de. Fragen dazu beantwortet auch Daniela Knöbl von den Ideenlotsen, die das Camp zusammen mit dem Autonomen Architektur Atelier und StudioBrût organisieren. Sie ist unter der Telefonnummer 0421 69107880 erreichbar. Selbstverständlich sind auch Medienvertreter herzlich eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen.

Zeitplan (für alle drei Orte gleich) und Veranstaltungsorte:
Bremen: Hochschule für Künste, Am Speicher XI, Bremen-Überseestadt
Leipzig: Kaufhaus Joseph Konsum, Josephstraße 44-46/Ecke Karl-Heine-Straße
Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Lange Gasse 20

Sonnabend, 17. Oktober 2009
9:00 Uhr: Ankunft, Registrierung
9:30 bis 19:00 Uhr: FreelanceCamp

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15.07.2009

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