(openPR) Erstmals kann nun mit dem Sitztachogramm, einem Mess-System, aussagekräftig belegt werden, welche entscheidenden Impulse der Mensch während des Sitzens benötigt, um seinen Körper, das muskulo-skelletale System und somit die Wirbelsäule und die Bandscheiben gesund zu erhalten. Vorgestellt wird diese Innovation offiziell auf der Fachmesse A+A in Düsseldorf im November 2009.
In jahrzehntelanger Forschung und einer engen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Ärzten hat sich die Haider Bioswing GmbH mit der messelektronischen Datenerfassung beschäftigt. Erste Schritte in der Mess-Technologie unternahm das Unternehmen mit dem Trainings- und Therapiegerät BIOSWING POSTUROMED, das bereits in mehr als 11.000 Kliniken und Physiotherapiepraxen erfolgreich bei der Stabilisierung von segmentalen Instabilitäten und der Therapie von postural bedingten Rückenschmerzen eingesetzt wird.
Daraus entstand bereits vor rund 10 Jahren das Mess-System MICROSWING, das aussagekräftige Daten für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Koordinationsstörungen liefert sowie Sportwissenschaftlern Auskunft über die koordinative Leistungsfähigkeit und Haltungsoptimierung von Sportlern verschafft. Nun hat das Unternehmen mit dem Sitztachogramm diese erprobte Mess-Technologie auf die Sitzforschung ausgeweitet.
Die messbare Einheit liefert das im Stuhl integrierte BIOSWING-Sitzwerk, ein System, das auf die Neurophysiologie des Menschen wirkt und die Vorteile durch Bewegung auch während eines üblichen Sitzalltages nutzbar macht und sitzbedingte Probleme durch harmonische Schwingungssensibilität des BIOSWING-Systems löst.
„Das nach allen Seiten kontrolliert gedämpfte, rhythmisch bewegungsfähige Sitzwerk, das sich immer wieder stabilisierend auf die Körpermitte des Menschen zentriert, reflektiert die Energie des Körpers dynamisch und permanent“, weiß der Facharzt für Rehabilitative und Physikalische Medizin, Dr. Eugen Rasev von der Universität in Prag, der sich seit Jahrzehnten mit der Materie befasst. Die Erfahrung lehrt zudem, dass die permanenten Bewegungsimpulse auch die Psyche erfassen, Stress-Situationen lassen sich so abbauen.
Genau diesen Effekt erfasst die neue Mess-Elektronik. Sensoren am Stuhl messen die Steuerimpulse während des Sitzens auf dem BIOSWING-Sitzsystem. Reflektierend gibt das System die durch den Menschen selbst ausgelösten rhythmischen Schwingungsfrequenzen an den Körper zurück und beeinflusst dadurch die tiefliegende Muskulatur, die eine intakte Wirbelsäule und gesunde Bandscheiben gewährleistet und die körpereigene Motorik stimuliert.
Die Erfahrungen mit dem Trainings- und Therapiegerät POSTUROMED belegen, wie eindeutig die rhythmische Stimulanz auf das neuronale Nervensystem und die bewegungsausführende Muskulatur wirkt. Dagegen wirken sich beliebig bewegende Systeme auf Dauer kontraproduktiv aus, weil sie sich nicht auf das Körperlot des Menschen sensibilisieren können und somit Irritationen im Steuerzentrum ZNS (zentrales Nervensystem) auslösen. Die Bewegungsqualität eines Systems ist entscheidend.
So funktioniert die Mess-Technik
Die Messelektronik nimmt die ausgelösten Steuerimpulse des BeSitzers auf das BIOSWING-Sitzwerk in einem begrenzten Zeitraum von z. B. 30 Sekunden auf, leitet diese Daten zum Rechenzentrum weiter und weist dann den zurückgelegten Weg in Metern pro Stunde aus. Das Ergebnis lässt sich dann auf einen Acht-Stunden Arbeitstag oder eine Jahresbewegungsleistung hochrechnen, die völlig automatisch und unbewusst ausgeführt wird. Der gesundheitsfördernde und –erhaltende Bewegungsgewinn gegenüber einem üblichen Stuhl wird aus der Summe der Daten zusätzlich ermittelt. Die Ergebnisse weisen an einem Sitztag eine Wegstrecke von bis zu 600 Metern aus. Auf ein Jahr gesehen mit 220 Arbeitstagen kommen 132 km zusammen, in denen sich der BeSitzer permanent und automatisch „vom Scheitel bis zur Sohle“ bewegt.
Bisher waren übliche Sitz-Mess-Systeme nur darauf fixiert, die richtige Haltung zu analysieren. Welche für die Gesundheit nutzbare Energierückgewinnung während seines Sitzalltages aus eigener Kraft und aufgrund neurophysiologischer Fähigkeiten unser Körper selbst leistet, lässt sich nun erstmalig schwarz auf weiß belegen. Basierend auf Fakten ermöglicht das neu entwickelte Mess-System in Zukunft wegweisende Schritte in der Forschung des physiologisch und ergonomisch richtigen Sitzens.









