(openPR) Die Agrar - und Veterinär - Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer unter der Leitung von Fachtierarzt für Schweine und Dipl.-Ing. agr. Ernst-Günther Hellwig, bietet am 15. und 16. Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit dem niederlän-dischen Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens und Dipl.-Ing. agr. Georg Riewenherm, (ein ausgewiesener Tierernährungswissenschaftler) einen 2-tägigen Intensiv-Workshop zur „Verfeinerung der Tierbeobachtung“ und dem „Auf-spüren und Deuten von Schweinesignalen“ und „Gesundheitssignalen“ an. Ziel ist es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen „Signalen“, die die Schweine geben, entsprechende Konsequenzen zum Wohle der Tiere zu ziehen. Dr. Kees Scheepens hat sich bereits viele Jahre mit dem Verhalten von Schweinen be-schäftigt und wird in den Niederlanden gerne als der „Schweineflüsterer“ bezeichnet. „Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen“, so Dr. Kees Scheepens, der dieses Konzept seit Jahren erfolgreich in den Niederlanden und in Zusammenarbeit mit der AVA (mittlerweile der 16. Workshop) anbietet. Neben den Checklisten, die zu der intensiven praktischen Schweinebetriebsanalyse am zweiten Kurstag gehört, fehlt z. B. auch nicht Litermaß, Stoppuhr, Nebel-, Ammoniak - & CO2-Messgeräte und vor allem das Fieberthermometer. Jede Auffälligkeit im Betrieb wird dokumentiert und in der Nachbesprechung sehr intensiv diskutiert. „Sind die Na-senrücken der Ferkel geschwärzt? – dies ist ein Zeichen für gute Milchleistung der Muttersau“, erklärt der Schweineflüsterer Kees Scheepens. Kotmenge, Kotkonsis-tenz, BCR, Fütterungsregime, Stallwetterbeurteilung, Geburtsgewichte, tiergesund-heitliche Signale,….- halt alle Auffälligkeiten müssen zusammengetragen und die „Schweinesignale“ entsprechend unter den Fachleuten der Gruppe gedeutet werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass sich die Tiere wohlfühlen. Daraus resultierende positive Folgen sind weniger Erkrankungen und dadurch weniger medikamentelle Behandlungen, was letztendlich auch dem Verbraucherschutz dient.
Nicht nur die „alten Hasen“ der Schweineprofis sind vom Kurs sehr angetan, auch junge Kolleginnen und Kollegen, die mehr oder weniger neu in dieser „Materie“ sind, kommen alle voll auf „ihre Kosten“, wie die Evaluationen der 2-Tagesveranstaltung immer wieder zeigen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen sehr viele, nicht nur praktische, Anregungen für ihre tägliche Arbeit und Beratung mit nach Hause.
Dieses Kursangebot, gerade wegen der intensiven praktischen Übungen auf dem münsterländischen Schweinebetrieb, sollte man nicht versäumen – ganz sicher wird jeder eine Menge neuer Anregungen für Beratungen und Managementbegleitungen vor Ort im Schweinestall erhalten.
Unter dem Link:
http://ava1.de/praxis.php?id=6&cat1=Sonstiges&cat2=Gesundheit#cat1 ist ein Be-richt eines Workshopteilnehmers der Schweinesignale nachzulesen.
Die Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) nimmt gerne Anmel-dungen entgegen (
Weitere Infos auf der Webseite der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) unter: http://ava1.de/veranstaltung.php?id=4&veranstaltung=87













