(openPR) Der Investitionswille der Liftbetreiber in der Wintersport-Arena Sauerland ist ungebrochen. Nachdem in den vergangenen neun Jahren rund 55 Millionen Euro in den Ausbau der Wintersportangebote geflossen sind, bringen die Skigebiete nun erneut über 2 Millionen Euro, insbesondere für die Optimierung der Beschneiung, auf.
Mit deutlich über einer Million Euro führt das Skiliftkarussell Winterberg die Liste der Investitionswilligen an. Dabei schlägt sich die geplante Optimierung nicht so sehr auf die Zahl der beschneiten Pisten um. Zwei Hänge mehr sollen künftig beschneit werden. Insgesamt 17 sind es dann. Vielmehr sollen zwei zusätzliche Speicherteiche und fast 20 neue Schnee-Erzeuger die Abfahrten noch schneller und zuverlässiger mit Schnee bedecken. Neue, modernste Pistenpflegegeräte sorgen dafür, dass die Hänge perfekt zu befahren sind und die weiße Pracht auch lange hält. In das Skigebiet Willingen wird rund eine halbe Million Euro fließen. Ebenfalls in die Anschaffung neuer Schnee-Erzeuger und die Optimierung der bestehenden Anlage. Erweiterung der Beschneiung ist darüber hinaus in Altastenberg, Olpe-Fahlenscheid, Schmallenberg-Sellinghausen, Hesselbach und Willingen ein Thema.
Für Familien sind die Skigebiete der Wintersport-Arena Sauerland besonders gut geeignet. Aus den Quellmärkten im Ruhrgebiet, Rhein-Maingebiet und den Niederländen reisen viele Eltern mit ihren Kindern an. Und so haben sich Liftbetreiber gemeinsam mit Skischulen Gedanken gemacht, wie sie den Skizwergen noch besser, schneller und mit viel Spaß das Skifahren beibringen können. Zu den fünf Kinderländern der Region kommt ein neues hinzu, dass alle bisherigen Dimensionen schlägt. Auf rund 10.000 Quadratmetern wird das Skiliftkarussell Winterberg den Kleinen am Herrloh eine große farbenfrohe Spielwiese mit „Zauberteppich“, bunten Figuren, Tippizelt und unterschiedlichen Parcours bereiten. Größer, besser, schöner soll auch das Skischulgelände in Altastenberg werden. In Willingen wir ein 150 Meter langes Förderband für Rodler und Skifahrer das Übungs- und Rodelgelände neben der Talstation erweitern. Auch am Schlossberg-Lift in Medebach wird es künftig ein Förderband für Rodler und Kinder geben.
Ganz gleich ob für Groß oder Klein, auf die Erweiterung der Rodelangebote dürfen sich die Gäste in Willingen, Neuastenberg, Züschen und auf der Schmallenberger Höhe freuen. Der Funpark im Postwiesen-Skigebiet hat sich in den vergangenen Jahren als Szenetreff herausgestellt. Um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen, hat die Liftgesellschaft den Parcours erneut erweitert. Er bekommt jedoch beste Gesellschaft mit dem Funpark am Willinger Ritzhagen. So haben die Boarder künftig die Wahl zwischen drei 1-A-Spielplätzen zwischen Winterberg und Willingen.
Erneuerung der Liftanlagen oder Ausbau der Flutlichtangebote – die Liste der Neuerungen ist lang. So zum Beispiel in der Fort Fun Winterwelt in Bestwig- Wasserfall, auf der Hohen Bracht bei Lennestadt und in Willingen. Vielerorts kündigt sich die Erneuerung und Verbesserung des Gastronomieangebots an. Einem zünftigen Hüttenabend sollte demnach nichts im Weg stehen.
Auch abseits der Pisten tut sich einiges. Auf der Pastorenwiese in Wunderthausen soll die erste Eisstocksbahn der Region entstehen. Weiterhin wird in Willingen die Strycktal-Loipe ausgebaut. Für den erfolgreichen Biathon-Nachwuchs entsteht am Bremberg in Winterberg ein neuer, moderner Kleinkaliber-Schießstand. So ist auch im Kerngebiet künftig das Winter-Training sicher gestellt.
Hintergrund:
Mit 150 Liftanlagen mit 280 Hektar Pistenfläche und rund 300 Kilometer Qualitäts-Loipennetz in den Höhenlagen ist die Wintersport-Arena Sauerland die führende Wintersportregion nördlich der Alpen. Im Mittelpunkt steht die Schneesicherheit. Rund 250 Schneeerzeuger beschneien eine Fläche von etwa 130 Fußballfeldern. Auf rund 70 beschneite Pisten in 50 Kilometern Länge finden die Gäste Wintersportangebote in der Regel von Dezember bis März. Für nordische Wintersportler gibt es eine acht Kilometer lange, beschneite Loipe.
Moderne Beschneiungsanlagen gehören heute in jedes leistungsfähige Skigebiet. Was die Liftbetreiber in und um Winterberg in den vergangenen Jahren für ihre Gäste aufgebaut haben, kann sich sehen lassen, und findet Anerkennung bis in die Alpenregionen. Technische Beschneiung verleiht nicht nur Hängen und Pisten den richtigen „Drive“ beim Abfahren. Sie sorgen für Schneesicherheit und ausdauernden Wintersport. Eine dicke Schneeschicht schont zudem die darunter liegende Vegetation.
Seit 2001 haben die Skigebiete in der Praxis bewiesen, dass dank der Beschneiung Wintersport in der Regel von Dezember bis März möglich ist. Von den investierten 55 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Masterplans Wintersport-Arena die Summe von 4,3 Millionen als Fördermittel bereitgestellt. In der vergangenen Saison besuchten rund 1 Million Wintergäste die Region. Die Skigebiete waren bis zu 130 Tage durchgehend geöffnet.










