(openPR) Akademische Gesellenjahre
Befristete Projektarbeit, Honorarjobs und erzwungene Selbständigkeit – die International Business School (IBS) in Lippstadt Bad Waldliesborn macht ihre Absolventen fit für einen Arbeitsmarkt im Wandel
Lippstadt, September 2004 - „Für Projekt im Bereich Verlagsmanagement suchen wir einen Betriebswirt mit internationaler Erfahrung - befristet für zunächst drei Jahre“, „Internationale Hotelkette sucht Projektmanager. Übertarifliche Bezahlung, spätere Festanstellung mit guten Perspektiven im Konzern nicht ausgeschlossen“. So oder ähnlich lesen sich viele Stellenanzeigen. „Projektarbeit und Honorarjobs sind klar auf dem Vormarsch“, so Dr. Bernhard Hohn, Arbeitsmarktexperte bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung in Bonn. „Besonders beim Berufseinstieg müssen sich junge Akademiker darauf einstellen, dass die Zeiten, in denen sie gleich mit einer unbefristeten Beschäftigung rechnen konnten, vorbei sind. Die Unternehmen specken Mitarbeiter ab, Doppel- und Mehrfachspezialisten sind gefragt. Es wird nur eine begrenzte Menge an Arbeit vergeben, und zwar nur so lange Gelegenheit und Notwendigkeit dazu besteht“, so Hohn.
Seit einigen Jahren verändert sich der Arbeitsmarkt für Akademiker gewaltig: Die zunehmende Globalisierung der Märkte, der schnelle technische Fortschritt und die Auslagerung von Unternehmensteilen tragen dazu bei, dass Hierarchien verflachen und immer mehr in kleinen Teams gearbeitet wird. Spezialisten auf Zeit sind gefragt. Arbeit wird befristet in Form von Projekten vergeben: „Jungakademiker müssen sich auch immer häufiger mit Honorarbeschäftigung oder Werkverträgen begnügen, bevor sie einen festen Vertrag bekommen. Viele müssen den Weg in die Selbständigkeit einschlagen, um überhaupt in ihrer Branche Fuß fassen zu können“, so der Bonner Arbeitsmarktexperte.
Dieser Trend zu Arbeitsverhältnissen mit relativ ungesicherten Rahmenbedingungen zieht sich quer durch alle Bereiche: „Aber man sollte dieser Entwicklung auch positive Aspekte abgewinnen: Befristete Beschäftigungen bieten eine gute Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln und so seine beruflichen „Gesellenjahre“ zu absolvieren.“ Wie Hochschulen auf diesen Trend reagieren sollten, ist klar: Das Studium sollte möglichst praxisbezogen sein, kurz und straff organisiert und neben dem Know How im Umgang mit neuen Technologien und der Fähigkeit zum Selbstmanagement vor allem auch fremde Sprachen vermitteln.
Alle diese Anforderungen erfüllt die International Business School (IBS) in Lippstadt-Bad Waldliesborn: „Bei uns arbeiten die Studentinnen und Studenten vom ersten Vorlesung an mit eigenen Laptops. Und zwar nicht nur im IT-Unterricht, sondern auch in vielen anderen Fächern“, so Studienleiter Dr. Matthias Zünkler. Aber darüber hinaus setzt die IBS für ihre Studenten in den Fächern Rechnungswesen und Controlling Enterprise Resource Planning (ERP)-Softwaresysteme ein: „Die rasante Entwicklung der Informationstechnik in den letzten Jahrzehnten und die grundlegende Veränderung industrieller Prozesse spiegeln sich auch in veränderten Anforderungen an die akademische Ausbildung wieder“, ist Dr. Matthias Zünkler, Studienleiter der IBS Lippstadt – Bad Waldliesborn überzeugt. „Wir haben das frühzeitig erkannt und mit der Einführung von ERP ein Instrument für unsere Studenten geschaffen, neben der Vermittlung von fachspezifischem und methodischem Wissen auch die Beherrschung komplexer Softwareinstrumente einzuüben. So sind die Studenten schon beim Einstieg ins Berufsleben fit für das, was sie dann erwartet“, weiß Zünkler.
Auch darüber hinaus legt die IBS auch auf die Anforderungen eines akademischen Arbeitsmarktes wert: Auslandspraktika und Sprachen. Neben dem Fremdsprachenunterricht, der inzwischen sogar Grundkenntnisse in Chinesisch umfasst, sind Auslandspraktika ein integraler Bestandteil der Ausbildung: „Vor dem Hintergrund ihrer späteren beruflichen Tätigkeit in einem international operierenden Unternehmen sind fundierte Sprachkenntnisse für die Studenten unerlässlich“, so Dr. Zünkler.
Für Arbeitsberater und -vermittler ist die Vermittlung in befristete Arbeitsverhältnisse von Akademikern längst normal geworden: „Zu meinem Arbeitsalltag gehört es, Absolventen damit vertraut zu machen, dass es nicht mehr den alleinigen Königsweg einer Festeinstellung samt vorgezeichneter Karriere gibt. Viele müssen sich anders den Einstieg suchen“, so Uta Walkow vom Berliner Hochschulteam des Arbeitsamtes. Die Berufsberaterin sieht diese Entwicklung aber nicht nur negativ: „Durch die Arbeit in Projekten ergeben sich oft viele Kontakte und manch einer entdeckt dadurch seine persönlichen Stärken und Marktlücken, die er später selbst durch eigene Dienstleistungen schließen kann. Viele haben sich selbständig gemacht - und leben und verdienen gut damit.“
Auch Thomas Vielhauer vom Hamburger Hochschulteam sieht in der Projektarbeit eine gute Chance für Berufseinsteiger: „Diese Form der Arbeit ist zwar nur befristet, aber dennoch oft hochkarätig und gut bezahlt. Hinzu kommt, dass sich mit der Zeit ein neuer Karrieregedanke etabliert: Karriere ist nicht mehr nur vertikal zu sehen, das Höherklettern der Führungsschiene in einem Unternehmen und das Ansammeln immer mehr Mitarbeiter, die tiefer in der Karriereleiter arbeiten. Karriere wird heute auch horizontal gemacht. In fachlicher Hinsicht macht der Karriere, der von Projekt zu Projekt immer mehr Erfahrungen sammelt und immer besser bezahlt wird. Das bedeutet auch, dass man ohne Gesichtsverlust die Führungsebene verlassen kann, wenn ein interessantes Projekt in Aussicht ist.“, so der Leiter des Hochschulteams aus der Hansestadt.
Kasten: Infos zur IBS
Die International Business School (IBS) arbeitet nach amerikanischem Vorbild und bildet als private Alternative zur Universität seit 20 Jahren Internationale Betriebswirte mit den Fachspezialisierungen Hotel- und Touristikmanagement, Medien-, Kultur- und Eventmanagement, Immobilienmanagement sowie Wirtschaftsrecht aus. Absolventen der Bildungsinstitution sind mittlerweile in Führungspositionen internationaler Unternehmen wie Sony, General Electric, IBM und Citibank tätig. „In der Wirtschaft haben unsere gut ausgebildeten Absolventen hervorragende Chancen“, weiß Dr. Zünkler. „Viele haben bereits schon vor dem Examen einen Vertrag in der Tasche“. Neben dem Managementstudium an der IBS besteht die Möglichkeit, in Lippstadt – Bad Waldliesborn ein paralleles und betreutes Fernstudium zum Bachelor of Arts Honours (BA) in Business Studies der University of Sunderland (Großbritannien) und – nach drei Jahren Berufspraxis – ein berufsbegleitendes Fernstudium zum Master of Business Administration (MBA) der University of Surrey in Guildford (Großbritannien) zu absolvieren. Neben dem Standort Lippstadt – Bad Waldliesborn hat die IBS noch Niederlassungen in Bad Nauheim bei Frankfurt am Main und Berlin.
Die Managementausbildung an der IBS Lippstadt wird zurzeit vom FAZ Hochschulanzeiger unter
http://www.faz.net/s/Rub433155FAA6E14CCEB8B6ECD4AE404501/Doc%7eED16A9F235B374138B9692170184114F3%7eATpl%7eEcommon%7eScontent.html
erwähnt.
Kontakt für Interessenten:
International Business School Lippstadt (IBS)
Dr. oec. HSG Matthias Zünkler
Im Eichholz 10
D-59556 Lippstadt
fon: +49 (2941) – 9444 - 44
fax: +49 (2941) – 9444 - 99
mail:
http://www.ibs-lippstadt.de
http://www.international-business-school.de











