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Praktikum: Karrierekiller oder Karrierechance?

28.09.200916:58 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Praktikum: Karrierekiller oder Karrierechance?

(openPR) Stuttgart, 28.09.2009: Für viele Studiengänge gilt: kein Praxissemester, kein Abschluss. Ein Praktikumsplatz ist für die meisten Studenten von elementarer Bedeutung, um ein Studium überhaupt abschließen zu können. Es gilt jedoch nicht die Devise „je mehr umso besser“: Zu viele Praktika schaden nach Meinung von Experten sogar der Karriere. Nach dem Studienabschluss gilt ein Praktikum sogar nur noch als absolute Notlösung. Gerade weil Praktika in Zeiten der Wirtschaftskrise aber nicht reich gesät sind, sollten Studenten auf soziale Kontakte setzen um einen der begehrten und bezahlten Plätze zu ergattern.



Der durchschnittliche Student absolviert während seines Studiums drei Praktika. Jedoch geht es nicht darum möglichst viele Praktika aufzählen zu können. „Wichtig ist, dass die Praktika einen roten Faden im Lebenslauf erkennen lassen“, sagt Karriere-Experte Heiko Lüdemann von Quadeo.net. „Im Interesse eines jeden Studenten absolviert er nur solche Praktika, in denen er tatsächlich für sein späteres Berufsleben lernt und die sich nahtlos in seine angestrebte Laufbahn einfügen.“.

Wer glaubt, im Praktikum Geld zu verdienen, irrt jedoch häufig. Als generelle Regel gilt: Wenn das Praktikum Teil einer Ausbildung ist, gibt es üblicherweise keine Vergütung. Wer dagegen schon einen Abschluss in der Tasche hat und dem Unternehmen mit seiner Arbeit einen entsprechenden Nutzen stiftet, kann mit Fug und Recht ein Praktikanten-Gehalt erfragen. Für die Höhe dieses Gehalts zählen jedoch nicht die Arbeitsstunden pro Woche, sondern vielmehr der tatsächliche Nutzen der Arbeitsergebnisse.

Dennoch gilt ein Praktikum nach dem Studienabschluss nur noch als absolute Notlösung und kommt nur dann in Frage, wenn sich partout keine Festanstellung finden lässt. Absolventen hoffen oft darauf, dass sie in dem Betrieb, in dem sie das Praktikum leisten, in Festanstellung übernommen werden. Nach der Erfahrung des Experten Heiko Lüdemann keine gute Idee: „In den meisten Fällen wird der Praktikant nicht in Festanstellung übernommen. Es ist für ihn daher von vitaler Bedeutung, sich ständig weiter zu bewerben anstatt darauf zu hoffen, dass sich im Unternehmen der Wind für ihn dreht.“

Auch das berühmte „Vitamin B“ hilft gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bei der Suche nach Job oder Praktikum. Wer in Karriere-Netzwerken persönliche Kontakte knüpft und pflegt, schafft sich eine gute Ausgangsposition um eines der rar gesäten Jobangebote zu erhalten. Personaler umgehen immer öfter den klassischen Bewerbungsprozess indem sie auf bereits bestehende Kontakte zurückgreifen. Getreu dem Motto „Gute Leute kennen gute Leute“ setzen Personalabteilungen außerdem immer häufiger auf die Kontakte ihrer Kontakte. Gerade darin liegen Chance und Tücke zugleich: Statt mit jedermann in einem sozialen Netzwerk „Kontakt“ zu werden, sollten Jobanwärter auf die Qualität ihres Netzwerks achten und sich nur mit demjenigen vernetzen, der definitiv kein schlechtes Licht auf sie wirft.

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