(openPR) Deutsche Gesellschaft für Qualität: Wirtschaft kann Vorbild sein
Frankfurt, 24. September 2009 - Qualitätsmanagement stärkt Unternehmenden. Was in der Wirtschaft erfolgreich praktiziert wird, ist auch auf die Politik übertragbar. Davon ist Wolfgang Kaerkes überzeugt. Als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und ehemaliger parteiloser Kommunalpolitiker verfügt er über umfangreiche Erfahrungen auf beiden Feldern. Sein daraus resultierendes Verständnis von einem Qualitätspolitiker soll den Wählern als Orientierungshilfe bei der anstehenden Bundestagswahl dienen.
Danach sind Führungsstärke, Motivationskraft, Kompetenz und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit die entscheidenden Merkmale eines Qualitätspolitikers. „Mit diesen Eigenschaften macht er die Wähler langfristig zu Fans“, sagt Kaerkes. Dabei beruft er sich auf seine Erfahrungen im Einsatz von Qualitätsmanagement in der Wirtschaft, wo Unternehmen mit einem umfassenden Qualitätsmanagement ihre Marktposition ausbauen, ihre Mitarbeiter zu Hochleistungen motivieren und ihre Kunden durch vertrauensbildende Partnerschaften binden.
Führungsstärke zeigt ein Qualitätspolitiker nach Ansicht Kaerkes´, wenn er eine Vision konsequent und zielorientiert in einem politischen Programm und der Tagespolitik umsetzt. „Er muss andere von sich und seiner Sache überzeugen und konkrete Lösungen anbieten. Das kommt bei den Wählern an und wirkt glaubwürdig und vertrauensbildend.“
Ähnlich wie erfolgreiche Firmenchefs die Mitarbeiter an der Umsetzung der Unternehmensstrategie beteiligen, muss ein erfolgreicher Politiker die Wähler motivieren, ihm ihre Stimme zu geben. Er muss sie für sein Programm gewinnen und deutlich sagen, welche Ziele er anstrebt und welche nicht. „Als Folge prägen Eigenschaften wie Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Überzeugungsfähigkeit wesentlich sein Bild bei den Wählern“, sagt der DGQ-Geschäftsführer.
Unternehmen sind erfolgreich, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Auch Qualitätspolitiker müssen sich auf klar definierten Arbeits- und
Kompetenzgebieten beweisen. „Die Fähigkeit, an sie gestellte Forderungen so umzusetzen, dass sie aus Sicht des Wählers als erfüllt gelten, macht wesentlich eine Politiker-Persönlichkeit aus“, betont Kaerkes.
Ebenso sollten Qualitätspolitikern die Bedürfnisse ihrer Wähler bekannt sein. Wenn er sie in seinem Programm umsetzt, ist sein Weg zum politischen Erfolg vorgezeichnet. Vor allem muss er verständlich mit dem Wähler kommunizieren und den Dialog mit seinen Zielgruppen suchen. Auch ein kleiner Fehler darf ihm schon mal unterlaufen. Denn das in der Wirtschaft vielerorts angestrebte Null-Fehler-Ziel ist in der Politik nicht immer möglich. „Hier haben es Menschen mit Menschen zu tun. Ein erfolgreicher Politiker muss deshalb auch durch Lernfähigkeit und den Willen zur ständigen Verbesserung überzeugen“, so der DGQ-Chef.
Insgesamt schätzt Kaerkes den Beitrag eines umfassenden Qualitätsmanagement-Systems zum Unternehmenserfolg sehr hoch ein. Auf einen Politiker übertragen, bedeutet Qualität die konsequente Umsetzung eines Wahlprogramms in die Tagespolitik im Sinne der Wähler: „Dann kann jeder Wähler selbst messen, in wie weit ein Politiker die Ziele seines angekündigten Programms erreicht hat“.
Politikern, die die Methoden aus dem Qualitätsmanagement anwenden, sagt Kaerkes positive Wahlergebnisse voraus. Denn durch den gezielten Einsatz hebt er sich von anderen Politikern deutlich ab. Auf einen Tipp zum Ausgang der Wahl will sich Kaerkes nicht festlegen. Aber er sagt: „Ich bin davon überzeugt, dass Politikinhalte und Politikstil sich mit Methoden des Qualitätsmanagements verbessern lassen. Dies wird letztlich dazu führen, dass informierte, mündige Wähler am Wahltag ausschließlich Qualitätspolitikern ihre Stimmen geben“.








