(openPR) Im Zuge der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) fordert Energieexperte Hans-Josef Fell einen massiven Ausbau der Elektromobilität. 2 Millionen E-Mobile bis 2020 sind in Deutschland möglich. Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität unzureichend.
Der bayerische Spitzenkandidat und international anerkannte Experte für Erneuerbare Energien, Hans-Josef Fell (Bündnis 90 / Die Grünen), fordert die Bundesregierung im Zuge der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) auf, zu einer massiveren Förderung von Elektroautos überzugehen.
Hans-Josef Fell hält es für realistisch, dass es im Jahre 2020 in Deutschland mindestens zwei Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Dafür soll ein Marktanreiz- und Forschungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro jährlich aufgelegt werden. F&E Mittel genauso wie Zuschüsse für den Kauf der noch teuren Batterien von E-mobilen sollen so finanziert werden. So haben es auch die USA, China, Großbritannien und Frankreich beschlossen. Zusätzliche Kaufanreize sollten über Privilegien im Straßenverkehr geschaffen werden, wie beispielsweise für Elektromobile reservierte Parkplätze mit Stromanschluss.
In dem Beschluss des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität sieht Fell eher eine Gefährdung der deutschen elektromobilen Fahrzeugindustrie. Eine Förderung von 500 Millionen Euro über 3 Jahre reicht nicht, um Entwicklungen in den USA, China uns Japan abzuwehren und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch angesichts von 5 Milliarden EURO für die Abwrackprämie, die nur die klimaschädlichen Verbrennungsmotoren beförderten, wird deutlich, dass die Bundesregierung die Nullemissionsautos nicht offensiv genug angeht.










