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Private Spielbanken im Internet

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(openPR) Berlin, 08. September 2009. Der Bundesverband privater Spielbanken (BupriS) hat zum Ende der Sommerpause seine neue Webseite veröffentlicht. Das teilte der Geschäftsführer Martin Reeckmann am Dienstag in Berlin mit. Martin Reeckmann sagte: „Private Spielbanken werden in der Debatte um Leistungen für Spielerschutz und Auswirkungen des Glücksspielstaatsvertrag unzureichend berücksichtigt. Das ist umso erstaunlicher, als private Spielbanken in Deutschland maßgebliche Beiträge zur Entwicklung des Spielerschutzes und für das Gemeinwohl geleistet haben und weiterhin leisten.“ Er fügte hinzu: „Die privaten Spielbanken werden sich künftig verstärkt mit fachkundigen Stellungnahmen zu Wort melden. Die neue Webseite des Bundesverbandes privater Spielbanken (BupriS) ist Teil unserer Aufklärungsarbeit.“
Gerichte und Politiker bezweifeln zunehmend die Effizienz des Glücksspielstaatsvertrages. Zahlreiche gesetzliche Beschränkungen und Verbote haben zu massiven Umsatzverlagerungen in das Ausland und in die nicht mit den Spielbanken zu verwechselnden Spielhallen geführt. „Damit ist weder dem Spielerschutz noch dem Steueraufkommen in Deutschland gedient“, so Martin Reeckmann. Auch Mittel für Breitensport, Kulturdenkmäler und gemeinnützige Zwecke können von den Spielbanken nicht mehr im gewohnten Umfang erwirtschaftet werden.
Der Glücksspielstaatsvertrag ist Anfang 2008 in Kraft getreten, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Sportwettenurteil vom März 2006 das staatliche Wettmonopol für verfassungswidrig erklärt hatte. Bis 2011 muss der Gesetzgeber entschieden, ob der umstrittene Glücksspielstaatsvertrag fortgesetzt werden kann.

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