(openPR) Mit einer OPEN HOUSE zum Thema Druck und Papier hat Hugo Beck – der Spezialist für effiziente Druckweiterverarbeitung und Folienverpackung – den Weg des fachlichen Dialogs mit Anwendern und Branchenvertretern fortgesetzt. Über 150 Teilnehmer konnte das Unternehmen am 18. und 19. Juni an seinem Stammsitz in Dettingen/Erms begrüßen. Im Zentrum standen dabei die Vorstellung der neuen Maschinengeneration servo X sowie die Präsentationen im auf 450 m² Fläche erweiterten neuen Demo-Center.
Gerade in Krisenzeiten wird innovatives Handeln, gepaart mit einem engen Kundendialog, als Schlüssel zum Erfolg angesehen. Denn insbesondere in der Druck- und Medienbranche sehen sich viele Verantwortliche vor der Herausforderung, neue Ertrags- und Ersparnispotentiale zu erschließen. Dabei spielt die Druckweiterverarbeitung eine zunehmende Rolle, da hier die kundenseitigen Erwartungen an Flexibilität und Vielfalt ständig steigen. Was lag also näher, als die von Hugo Beck Maschinenbau geplanten Neuentwicklungen nach vorne zu ziehen und eingebettet in einem abgestuften Produktportfolio gerade jetzt der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen? Der weltweit tätige Spezialist von Systemen, Maschinen und Anlegern im Druckweiterverarbeitungs- bereich öffnet dazu die Tore seines Werkes und stellte dabei auch sein neues Demo-Center vor, das von einstmals 300 m² nun auf eine stattliche Größe von 450 m² angewachsen ist. Und das Gezeigte überzeugte. Verteilt auf drei Gebäude wurden 14 Maschinensysteme- und Anlegerpräsentationen unter realistischen Leistungs- und Produktionsbedingungen gezeigt.
Einfacher – schneller – wirtschaftlicher
Neben den Erweiterungen der bei der Drupa 2008 erstmals vorgestellten Neuentwicklung neo X für komplexe Prozesse der Druckweiterverarbeitung, stand insbesondere die Erstpräsentation einer neuen Maschinengeneration, der servo X, im Vordergrund. Diese mit 8.000 Takten pro Stunde sehr schnell arbeitende Folienverpackungsmaschine zeichnet sich insbesondere durch ihre flexible Einsatzbreite, ihre leichte Bedienbarkeit und den einfachen Formatwechsel aus. So können beispielsweise sowohl Einzelprodukte als auch Stapelware mit unterschiedlichen Abständen verarbeitet werden und die vereinfachte Eintaktung mit unterschiedlichen Abständen und Produktlängen stellt keinerlei Probleme dar. Auch können mittels Co-Pilot alle Einstellungen jederzeit aus dem Produktdatenspeicher aktiviert werden. Ein weiterer Bedienvorteil liegt in der elektromotorischen Höhen- und Längeneinstellung des Querschweißaggregats, dessen kontinuierlich mitläuft. Zuletzt konnte aufgrund einer vollmodularen Bauweise für die servo X ein Preisniveau erreicht werden, das die Maschine als Basismodell qualifiziert und sie vielen Interessenten insbesondere hinsichtlich wirtschaftlichen Verpackungslösungen angenehm auffallen ließ.
Für Kunden neue Leistungspotentiale erschließen
Ein besonders leistungsstarkes Komplettsystem wurde mit der Einsteckmaschinen ESM vorgestellt, die mit bis zu 18.000 Takten pro Std. in zwei Versionen gezeigt wurde: sowohl für das Einstecken, Zusammentragen und Adressieren von klebegebundenen Zeitschriften als auch in Verbindung mit einer neo X für die Einzelverpackung von Zeitschriften. Besonders von Interesse war dabei zum einen die überzeugende Umsetzung der durch die Deutsche Post geforderten verschiedenen Adressierrichtungen als auch der aufeinander abgestimmte
Workflow der Anleger an sich. Je nach Produktionsvorgabe können aufgrund der Servotechnik die Anleger frei dazugestellt, ausgetauscht und variabel durchgewechselt werden: die Produkte werden geöffnet, gespendet, eingesteckt, aufgeklebt, adressiert, es werden Stapel gebildet, ausgerichtet und schließlich in Folie verpackt.
Mit Flexibilität auf die sich verändernden Märkte reagieren
Die wirtschaftlichen Vorteile dieser flexiblen Technologie wurden unter anderem insbesondere beim Komplettsystem Mailline deutlich. Hierbei handelt es sich um eine Saugbandstrecke mit Produktausrichtung die mit verschiedensten Anlegern und Drucksystemen kombiniert werden kann. Diese kann mit kürzesten Umrüstzeiten durch die hohe Flexibilität der autonom einsetzbaren Anleger aus dem Hause Hugo Beck an verschiedenste Aufgaben angepasst werden. Somit kann der Anwender mit den neuen Aufgaben und kommenden Aufträgen wachsen.
Ein weiteres Highlight bildete die Erstpräsentation des Hochleistungs-Rotationssauganlegers TA 4418 der Produkte mit 18.000 Takten pro Std. und unterschiedlicher Stärke spenden kann.
Mit einem Technologie-Parcours durch die Bauteile-Fertigung, die Lehrwerkstatt, den Kundendienst, die Anlegermontage, die Konstruktion und die Endmontage ließ das 20-köpfige Betreuungsteam der Open House um Geschäftsführer Dipl. Ing. Horst Heimann und Dipl. Wirt.Ing. Dieter Beck die diesjährige Veranstaltung ausklingen.












