(openPR) Günther Hanke aus dem bayerischen Aschau am Inn muss es wissen, er stellt die Energie-Ausweise Tag für Tag aus und wird mit so manchen Billigversionen konfrontiert, die ihm die Hausbesitzer stolz zeigen in der Meinung, sie hätten damit ein brauchbares Dokument über den energetischen Standard ihrer Immobilie.
„Der Energieausweis ist ein unheimlich gutes Instrument, wenn Gebäude und Wohnungen verkauft oder vermietet werden“, weiß Hanke, verweist aber auf die nicht unerhebliche Lücke, die der Gesetzgeber zulässt. Bei vielen Dokumenten handelt es sich nämlich um einen Verbrauchsausweis, der Auskunft gibt über die Heiz- und Warmwasserkosten der letzten drei Jahre. Eigentümer können diesen Ausweis sogar per Ferndiagnose im Internet erstellen lassen. Der ausgebildete und zertifizierte Energieberater aus Aschau warnt deshalb auch, diese Unterlagen als Basis für eine wirkliche Messung und Prüfung der „energetischen Effizienz“ zu sehen. Bevorzugt ein Mieter zum Beispiel tropische Temperaturen in der Wohnung, verfälscht das den Verbrauchs-Ausweis enorm. Und wenn ein anderer Mieter die Wintermonate im sonnigen Süden verbrachte, blüht dem Nachmieter unter Umständen eine böse Überraschung. Nicht nur Günther Hanke, sondern auch der Haus- und Grundbesitzerverein begrüßt den ausführlichen Energieausweis. Die Energieaspekte eines Gebäudes würden damit quantifizierbar, sind sich die Experten einig.











