(openPR) Ausstellungseröffnung: 18.09.2009
19.09.2009- 11.10.2009
Mi-So, 15.00- 19.00 Uhr
Oliver Stäudlin ist ein Grenzgänger zwischen Abstraktion und Figuration. Seine Malerei ist energiegeladen und von einer fast aggressiven Intensität. Er entwickelt in seinen Bildern atemberaubende Perspektiven, die klaffenden Schluchten gleichen. Seine Sujets sind dabei vielfältig. Der Mensch taucht nur vermittelt in Gegenständen oder in architektonischen Motiven einer industriellen Welt auf. Die Stimmung tendiert ins Apokalyptische, Hoffnungslose ohne aber den konkreten Untergang zu prophezeien. Im Dialog mit der dominanten Bildsprache muss sich der Betrachter behaupten, um sich nicht im Werk zu verlieren.
Enrico Weinert beschäftigt sich mit der Entwicklung von ambivalenten Bildern. Dabei bedient er sich widersprüchlicher Stimmungen und Auffassungen sowie Unschärfen, um den Moment des Auflösens von Begriffen zu visualisieren. Themen wie Schönheit, Glück, Täter oder Opfer stehen dicht an dicht, sind verbunden und bedingen sich gegenseitig. Somit bleiben die dargestellten Szenen immer mehrdeutig. Der Grat zwischen widersprüchlichen Bedeutungen ist zentrales Thema seiner Arbeit. Enrico Weinert bedient sich für seine Arbeit aus medialen Quellen (Magazine, Internet, etc.) und persönlichen Bildern. Dabei ist er vor allem an den assoziativen Bezügen interessiert, die er durch motivische Verschiebungen und die Bearbeitung des Bildervorrates destilliert.




