(openPR) Mit 10:6 entschied der 1. Wormser Schwimmclub Poseidon das Finale des Rheinland-Pfalz-Saar-Pokals gegen St. Ingbert für sich. In der Neuauflage des letztjährigen Endspiels waren die Wormser Titelverteidiger über den gesamten Spielverlauf die bessere Mannschaft und nur im ersten Viertel sowie eine kurze Phase in Mitten des Spiels im Abschluss etwas unkonzentriert.
Coach Phil Lane spielte nach der erkältungsbedingten Absage von Martin Probst gezwungener Massen ohne zweiten Torhüter und da Andreas Ziemba am Freitag sich einer Blinddarm-OP unterziehen musste, fehlte Poseidon auch der Startanschwimmer.
Das Anschwimmen übernahm Kapitän Timo Jordan und entschied es jedes Viertel für sich. Marcus Eberts spielte über die gesamte Spieldauer im Tor und war der gewohnt sichere Rückhalt.
Es begann alles planmäßig, denn nach dreizehn Sekunden brachte Jan Hornuf das erste Mal den Ball im saarländischen Gehäuse unter. Allerdings stieg die Poseidon-Abwehr anfangs noch zu ungestüm ein, so dass nach zwei Hinausstellungen plötzlich St. Ingbert 2:1 führte. Wiederum Jan Hornuf erzielte den Ausgleich vor der ersten Pause.
Im zweiten Viertel folgte die stärkste Phase von Poseidon, denn mit einem 4:1-Teilergebnis aus diesem Abschnitt wurde der Grundstock zum Gesamtsieg gelegt. Die Wormser Abwehr hatte den St. Ingberter Center fest im Griff. Dieser soll in der neuen Saison bei Liga-Konkurrenten Ludwigshafen für Belebung im Angriff sorgen und so waren die anwesenden zukünftigen Mitspieler aus der Chemiestadt auch etwas enttäuscht von der Leistung ihres Neuzugangs.
Ganz anders Poseidon: Timo Jordan und Martin Klenk von der Rechtsaußen-Position erzielten die Führung (4:2) und nach dem Anschluss von St. Ingbert – wiederum in Überzahl brachten drei Tore von Jan Hornuf den eigentlich beruhigenden Vorsprung von 7:3 (20. min.).
Unverständlicherweise kam jetzt ein kleiner Bruch ins Poseidonspiel, denn der komfortable Vorsprung wurde trotz einiger guter Überzahlchancen nicht ausgebaut sondern verspielt. Anfangs des letzten Viertels stand es dann auch überraschenderweise nur noch 7:6 für die Mannen von Coach Phil Lane. Aber St. Ingbert hatte sein Pulver verschossen und die konditionell starken Wormser konnten noch einmal einen Gang zulegen. Stefan Guckert schaltete sich ins Angriffsspiel ein und erzielte das 8:6. Jan Hornuf markierte seinen sechsten Treffer zum vorentscheidenden 9:6 und in der letzten Minute vollendete Florian Hügel aus kurzer Distanz zum Endstand von 10:6.
Poseidon feierte mit dem Pokalsieg damit nach Meisterschaft, Aufstieg in die 2. Bundesliga und Fischerstechersieg letzte Woche einen schönen Saisonausklang im heimischen Freibad in der Carl-Villinger-Straße.
Poseidon spielte mit Marcus Eberts im Tor, Jan Hornuf (6), Stefan Guckert (1), Timo Jordan (1), Kai Eberts, Kai Hornuf , Florian Hügel (1), Andreas Bleicher, Max Jung, Dominique Held, Christian Pfeiffer, Martin Klenk (1), Matthias Pfeiffer









