(openPR) Bisher ist kaum etwas über Klaus Werner, Kunstwissenschaftler, Galerist, Ausstellungsmacher, Hochschullehrer, geschrieben worden.
Mit der Galerie Arkade platzierte Klaus Werner eine unkonventionelle Einrichtung im ostdeutschen Ausstellungsbetrieb, in dem auch avantgardistische, abstrakte bis hin zu minimalistischen Positionen gezeigt wurden; auch das erste offizielle Happening der DDR fand dort statt. Klaus Werners staatsfernes Programm führte 1981 zur Schließung. Als freier Kunstwissenschaftler und Kurator führte er seine Auseinandersetzung mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen konsequent weiter.
Das Buch versteht sich als Materialsammlung, die Einblicke in zeitgeschichtliche Zusammenhänge eröffnet. Mit bislang meist unveröffentlichten Originaldokumenten – unter anderem Auszügen aus Stasi-Akten –, Schriften und Gesprächen aus einem Zeitraum von über dreißig Jahren bringt es das Wirken von Klaus Werner unter den widrigen und wechselnden Bedingungen der Kunst- und Kulturpolitik der DDR sowie der (Nach-)Wendejahre nahe.
















