(openPR) RETTET DIE DÖRTE ist eine Privatinitiative zur Erhaltung der Saale-Unstrut-Schiffahrt im Naumburger Blütengrund. Und das wie bisher unter der Regie der Saale-Unstrut-Schiffahrtsgesellschaft mbH, die unter ihrem Geschäftsführer Manfred Schmidt maßgeblichen Anteil daran hat, dass der Naumburger Blütengrund nachhaltig touristisch erschlossen wurde. Mit dem gleichnamigen Informationsportal RETTET DIE DÖRTE, welches unter rettet-die-doerte.de aufgerufen werden kann, möchten die Initiatoren Besucherinnen und Besucher über die Vorgänge im und um den Naumburger Blütengrund informieren und auf die Zerstörung der traditionellen Fahrgastschiffahrt an der Saale-Unstrut-Mündung aufmerksam machen.
Die Betreiber des Informationsportals halten die aktuellen Vorgänge, die schlussendlich zur Zerstörung und Enteignung der Saale-Unstrut-Schiffahrtsgesellschaft mbH führen und den Ruf und das Ansehen der Stadt Naumburg überregional schädigen für skandalös und mit einer deutschen Unternehmenskultur unvereinbar.
Die Initiatoren unterstützen die Bürgerinitiative zur Erhaltung der Saale-Unstrut-Schiffahrt in Naumburg und freuen sich über die Zusendung von Meinungen, Infomaterial, Zeitungsausschnitten, Fotos, Filmen, Interviews etc. und laden herzlich ein, an der Erhaltung des Schiffahrtsunternehmens mitzuwirken.
Seit nunmehr 17 Jahren gibt es die Fahrgastschiffahrt im Naumburger Blütengrund. Lange Zeit sonnten sich die offiziellen Vertreter der Stadt Naumburg im Interesse, welches die Medien dem "Vorzeigebetrieb" entgegenbrachten - insbesondere als der damalige Bundeskanzler Schröder mit der "Fröhlichen Dörte" über die Unstrut tuckerte oder Kapitän Manfred Schmidt das nunmehr 120 Jahre alte Schiff versenkte, um zwei Kindern, die am Freyburger Wehr mit ihrem Paddelboot gekentert waren, das Leben zu retten.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die "Fröhliche Dörte" gerettet wird - die Fahrgastschiffahrt im Blütengrund braucht die Hilfe nicht nur der Naumburger Bürger. Wenn es nach dem Willen der Stadtoberen geht, soll der Fährmann im Oktober für immer von Bord des Kahnes gehen, den schon sein Großvater Willy Schmidt über die Saale gezogen hat.
Im Großen und Ganzen geht es um die Neuordnung des Tourismusgeschäfts im Naumburger Blütengrund. Man munkelt von großen Bauplänen für ein neues "Funktionsgebäude" und dafür soll richtig Geld - sprich Steuergeld - in die Hand genommen und ausgegeben werden, eine Tatsache, die auch schon beim Bund der Steuerzahler in Sachsen-Anhalt auf massive Kritik gestoßen ist (MDR Exakt vom 11.08.2009). Offenbar kann und will man im idyllischen Blütengrund ordentlich Geld verdienen - und dafür soll ein kleines, traditionsreiches Unternehmen "über die Klinge springen".













