(openPR) Pressemitteilung 7. September 2009
Bremen. Große Überraschung beim Publikumspreis „White Star Award 2009“ am 03.09.2009 in Köln – die Leserinnen und Leser der Zeitschriften „Schöner wohnen“, „Living at home“ und „essen & trinken“ haben die Innovation „Hammerschlag“ aus dem Frühjahr 2009 beim Besteckklassiker „Belle Epoque“ von Koch & Bergfeld (Entwurf: Gustav Elsaß für das Jahr 1930) mit dem bronzenen White Star 2009 ausgezeichnet. Das Besteck, das (ungehämmert) in vielen deutschen Botschaften verwendet wird, ließ die meisten neuen Designer-Bestecke anderer deutscher Hersteller hinter sich...
Der White Star ist ein reiner Leserpreis der Zeitschriften. 15 875 Leserinnen und Leser haben in Frühjahr 2009 daran teilgenommen. 109 Produkte in elf Kategorien aus Tisch- und Esskultur waren nominiert. Gefragt war „nur“ das subjektive Schönheits- bzw. Design-Empfinden der Betrachter. Gruner + Jahr bezeichnet diese Wettbewerbsform als „härteste Jury der Welt“.
Klaus Neubauer, geschäftsführender Gesellschafter der Koch & Bergfeld Besteckmanufaktur GmbH: „Wir sind natürlich sehr stolz. Die Kategorie Design ist für unsere speziellen Produkte des engen Silbermarktes nur sehr schwer zu erobern. Denn 90 Prozent aller Bestecke, die heute in Deutschland verkauft werden, sind aus Edelstahl – für diese werden jährlich neue trendige Formen entworfen. Dort werden die Innovationsgelder investiert. Und dann in China in großen Stückzahlen günstigst produziert. Da können wir mit unserer Manufaktur in Bremen eigentlich nicht mithalten...“
Trotzdem ging ein Award nach Bremen in die 180 Jahre alte Silberschmiede. Award-Teilnahme-Projektleiter Wigmar Bressel: „Die klassischen Besteckformen finden sich heute fast nur noch bei den Silberbesteckherstellern. Wir ziehen deshalb aus diesem unerwartet guten Abschneiden die Erkenntnis, dass das historisch bedeutsame Design aus früheren Zeiten sich auch heute noch dem allgemeinen Wettbewerb stellen kann. Und nicht nur auf dem Silbermarkt, wo neues Design sich seit vielen Jahrzehnten wirklich schwertut.“
Weiterführende Links:
www.whitestar-award.de
www.koch-bergfeld.de
Für Rückfragen: Koch & Bergfeld Besteckmanufaktur GmbH, Wigmar Bressel
Tel. 0421 – 5590620 
Koch & Bergfeld Besteckmanufaktur GmbH
Kirchweg 200, 28199 Bremen
Telefon 0421-5590600, Fax 0421-5590655
EMail:

Internet:
www.koch-bergfeld.de
Über das Unternehmen
Koch & Bergfeld ( Beschreibung unseres Unternehmens )
Die Kunst des Silberschmiedens seit 1829
Die Kunst des Silberschmiedens hat bei Koch & Bergfeld eine lange Tradition. Seit dem Jahr 1829 - das Gründungsjahr der Manufaktur – fertigen die Bremer Silberschmiede ununterbrochen ihre handwerklich unübertroffenen Meisterstücke.
Im Kern hat sich die Herstellung von wertvollen Silberbestecken seit dieser Zeit wenig geändert. Dreh- und Angelpunkt jedes einzelnen Teils ist das handwerkliche Geschick, Sorgfalt und Geduld sowie die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter der Manufaktur. Schließlich werden in jeden silbernen Löffel 28 Arbeitsgänge, in jede Gabel sogar 32 Arbeitsgänge investiert. Bei Koch & Bergfeld, in dem allein schon architektonisch sehenswerten denkmalgeschützten Werks-Ensemble in der Bremer Neustadt, stehen neben modernen elektronisch gesteuerten Maschinen noch die klassischen Arbeitsbänke, an denen erfahrene Mitarbeiter in äußerster Konzentration jedem Besteckteil die Form und den Glanz geben, die die Meisterwerke von Koch & Bergfeld auszeichnen.
In insgesamt 250 Büchern – sogenannten „Folianten“ – sind fast alle Entwürfe und Produkte der Tafelsilberproduktion seit mehr als 175 Jahren verzeichnet. Zeichnungen von so berühmten Designern wie Wilhelm Wagenfeld, Gustav Elsaß, Bernhard Hoetger, Albin Müller und Henry van de Velde dokumentieren Entwurf und Herstellung von Bestecken und Tafelsilber, teilweise mit Namen der Kunden, Gewicht und Werkstattnummer, die seit ca. 1835 von Koch & Bergfeld hergestellt wurden. Die im Manufaktur-Archiv gelagerten Prägewerkzeuge, die nach den Zeichnungen von Graveuren in filigraner
Handarbeit angefertigt wurden und werden, machen eine Nachproduktion seltener und auch teilweise nur in kleinen Auflagen produzierter Bestecke jederzeit möglich. Diese Prägewerkzeuge sind der eigentliche Schatz der Manufaktur.
Ist erst einmal ein Besteck vom Zeichner entworfen und das Prägewerkzeug vom Werkzeugmacher hergestellt, beginnt die Arbeit der Silberschmiede. In Pressen werden die Rohlinge in einem aufwendigen Prägeverfahren in Form gebracht, um dann in Handarbeit ihre eigentliche Kontur zu bekommen. An speziellen Schneid-, Schleif-, Feil- und Poliermaschinen werden die signifikanten Merkmale der einzelnen Bestecke herausgearbeitet. Bei diesem Arbeitsgang bekommen sie ihr Erkennungszeichen: die von Hand geschliffenen Ecken und Kanten, die die Meisterstücke von Koch & Bergfeld so einmalig und berühmt gemacht haben.Durch das zusätzliche Feinversilbern erhält das Besteck von Koch & Bergfeld seinen berühmten weißen Glanz. Abschließend wird die Besteckoberfläche mit Hilfe von rotierenden Tuchscheiben und einer speziellen Paste auf Hochglanz poliert. Bevor nun das glänzende und wertvolle Besteck in speziell gefertigte Kästen und Kartons gebettet wird, erfolgt die sorgfältige Qualitätsprüfung. Nur perfekt gearbeitete Teile ohne jeden Makel erhalten das Zertifikat: "made by Koch & Bergfeld".
Bei soviel Sorgfalt und Liebe zum Detail verwundert es sicher nicht, daß aufgrund der Werthaltigkeit der Produkte auch die Marke Koch & Bergfeld zu den hochwertigsten Luxus-Marken in Deutschland gezählt wird.