(openPR) In einem Usability-Review hat Jens Jacobsen von benutzerfreun.de die Websites der im Bundestag vertretenden Parteien untersucht. Dabei schnitten die meisten Sites sehr gut ab. Der Einfluss der online-Kampagne von Barack Obama zur Präsidentschaftswahl 2008 in den USA ist unverkennbar. Und die meisten Websites haben die Tricks richtig umgesetzt.
Es ergibt sich ein recht einheitliches Bild, wobei die Reihenfolge der Parteien überrascht. Klarer Sieger ist die Site der SPD, nach kurzem Abstand gefolgt von der von Bündnis 90/Die Grünen. Es folgen die Webauftritte von CDU und CSU, die sich konzeptionell nur in Details unterscheiden. Die Linke schlägt sich wacker, die Site der FDP bildet überraschenderweise das Schlusslicht.
Was den Partei-Websites gemeinsam ist: Dem interessierten Wähler macht es die Suchfunktion nicht leicht, die Themen zu finden, für die er sich interessiert. Ein Test nach sechs aktuellen Schlüsselwörtern wie "Finanzkrise" oder "Internetsperren" zeigt hier ganz klar die Schwerpunkte der Parteien. Zu Themen, die bei ihnen nicht im Mittelpunkt stehen, lässt sich auch mit der Suche wenig finden.
Die Untersuchung ist kostenlos auf der Website nachzulesen:
http://www.benutzerfreun.de/newsletter/newsletter-092009-obama-gewinnt-bundestagswahl/







