(openPR) Integration von SimulationX-Modellen in National Instruments Echtzeit Entwicklungsplattformen
Dresden, 01. September 2009 - ITI, international führendes Technologieunternehmen für die ganzheitliche Modellierung und Simulation technischer Systeme, gibt heute seine Zusammenarbeit mit National Instruments, Marktführer in den Bereichen Mess-, Prüf-, Steuer-, Regel- und Embedded-Anwendungen, bei der Entwicklung der ersten funktional vollständigen Lösung für den Entwurf und Test mechatronischer Systeme bekannt. Damit steht Ingenieuren und Wissenschaftlern weltweit eine lückenlose Toolkette zur Verfügung, die alle Phasen einer modernen Systementwicklung unterstützt. Die Verbindung von SimulationX, der fächerübergreifenden Software für die Systemsimulation, zu NI Echtzeit-Entwicklungsplattformen wie LabVIEW und NI VeriStand erhöht die Produktivität des Entwicklungszyklus und verkürzt die Markteinführungszeit neuer Produkte erheblich. Fachbesucher der diesjährigen NIWeek in Austin, Texas erhielten eine exklusive Vorschau auf die Weltneuheit.
Die Entwicklung und der Test immer komplexerer Produkte unter stetig steigendem Zeitdruck erfordern eine höchst effiziente, nahtlos integrierte Entwicklungsplattform. Nach intensiven Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der NIWeek ist es beiden Unternehmen gelungen, ein bisher einzigartiges Lösungsangebot für die effizientere Gestaltung des Time-To-Market-Systementwicklungsprozess umzusetzen. Erstmals werden damit alle Phasen einer modernen Systementwicklung durchgängig mit Software, Hardware sowie Support- und Ingenieurdienstleistungen unterstützt – von Konzept, Entwurf, Modellierung und Simulation über Test und Prototyping bis hin zu Serieneinsatz und Wartung.
Um komplexe Systeme modellieren zu können, ist eine Zusammenführung von Komponenten mit unterschiedlichem physikalischem Hintergrund in einem Simulationsmodell unerlässlich. Dabei ist es sinnvoll, Modellierungskonzepte zu nutzen, die in möglichst vielen Domänen in gleicher Weise anwendbar sind. SimulationX aus dem Hause ITI ist ein solches Tool für den Entwurf, die Modellierung und Analyse mechatronischer Systeme auf einer Softwareplattform. Mehr als 500 Modellelemente und über 300 Beispielmodelle aus 11 Modellbibliotheken bilden alle technischen Komponenten und funktionalen Effekte der Mechanik (1D, 2D, 3D), Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Elektromechanik, Thermik, Thermodynamik, Magnetik und Regelungstechnik ab. Dank des umfassenden Angebotes an Schnittstellen zu CAD, CAE und CAO-Programmen sowie zu Modelica stellt die Integration in die NI-Lösungen für Mess-, Prüf-, Steuer-, Regel- und Embedded-Anwendungen eine bedeutende Erweiterung sowohl für die SimulationX- als auch für die NI-Plattformen dar.
Über eine einfach zu bedienende Code-Export-Schnittstelle werden physikalische SimulationX-Modelle direkt in die grafischen NI-Systemdesignplattformen, die den gesamten Produktentwicklungszyklus umspannen, eingebunden. In den NI Echtzeitapplikationen
LabVIEW und NI VeriStand stehen diese Modelle zur unmittelbaren Weiterverwendung zur Verfügung. Damit sind Anwendungen vom Entwurf bis zum Prototypentest möglich, die sich durch eine höchst flexible, modulare, offene sowie kostengünstige und fast unbegrenzte Skalierbarkeit auszeichnen. Auf diese Weise kann das Verhalten neuer mechatronischer Systeme und deren Regelung oder Steuerung bereits in der Projektierungsphase untersucht und Schwachstellen frühzeitig erkannt werden. Im Gesamtergebnis wird der Aufwand für kosten- und zeitintensive Tests an Prototypen minimiert, die Effizienz in der Entwicklung gesteigert und Ressourcen werden unternehmensweit deutlich geschont.
„Eines der Highlights auf der NIWeek 2009, die mehr als 3000 Teilnehmer aus der ganzen Welt anzog, war die Präsentation von NI VeriStand und die Preview auf die Kopplung mit SimulationX,“ sagte Chris Washington, National Instruments Product Manager, Real-Time Testing. „Die Erweiterung des NI VeriStand Tool Netzwerkes um modernste Simulationstechnologien wird dazu beitragen, in den Entwicklungsabteilungen neue Standards zu etablieren und den Entwicklungsprozess effizienter zu gestalten.“ Torsten Blochwitz, ITI Projects Manager, führt fort: “Mit Hilfe der physikalischen Modellierung können komplexe, mechatronische Systeme schnell und sicher abgebildet werden. Die Verwendung von SimulationX-Modellen in NI-Lösungen erweitert die Möglichkeiten bei Design, Prototyperstellung und Serieneinsatz von Maschinen und Anlagen deutlich.“
Bei Abdruck erbitten wir einen Beleg.

















