(openPR) Altbundespräsident Roman Herzog bezeichnete 1996 die Landshuter Hofmusiktage als eines der innovativsten deutschen Musikfestivals. Bereits bei ihrer Gründung 1982 auf Initiative des BMW Kulturprogramms waren sie als erstes Europäisches Festival für Alte Musik in Deutschland ein Schrittmacher. Bis heute ließ das Festival richtungsweisend und vielfach nachgeahmt Alte Musik zum Erlebnis für das Publikum des 20. und 21. Jahrhunderts werden. Eine Festivaldramaturgie, welche die einzelnen Konzerte durch einen thematischen Faden miteinander verbindet, Wandelkonzerte, die Kombination alter und neuer Musik, Konzertexkursionen, inszenierte Konzertprozessionen und vieles mehr machten die Landshuter Hofmusiktage stets zu einem spannenden Erlebnis.
Eurofolk und Orffs Carmina Burana als poetische Symbiose von Musik und Neuem Zirkus.
2004 hat die Verbindung von Alter Musik, Folklore und Weltmusik ihre Premiere bei den Landshuter Hofmusiktagen. Die multinational besetzte Eurofolkband Contraband auf verschiedenen Dudelsäcken, Drehleier, Flöten und Schlagzeug und das Barockensemble Transylvania aus Rumänien spielen Folklore und Alte Musik aus Schottland, Frankreich, Italien, Rumänien und Österreich und BMW Gastronomie verwöhnt die Gäste mit Speisen aus diesen Ländern. Die Commedia dell’arte des Pegasus Theater führt unterhaltsam durch das Open-air-Konzert im Innenhof der Residenz. Hier wird Musik für ein offenes, junges und jung gebliebenes Publikum präsentiert.
Dasselbe Ziel hat die Nacht der Gaukler mit namhaften Solisten, mit dem Landshuter Konzertchor, der Chorgemeinschaft Vilsbiburg und dem Landshuter Sinfonieorchester unter Peter Röckl. In ihr werden erstmals Orffs Carmina Burana in einer neuartigen Verbindung von Musik und dem faszinierenden Spiel des Pantomimen Nemo, der bei seinem Münchner Gastspiel mit der tz-Rose ausgezeichnet wurde, der poetisch eingesetzten Akrobatik von Weltklasseartisten und einer modernen Lichtregie zum Erlebnis.
Die Qualitätsansprüche der Landshuter Hofmusiktage sind im Verlauf ihres über 20-jährigen Bestehens immer höher geworden. Für die etwa zehn Konzerte des alle zwei Jahre stattfindenden Festivals bewerben sich mittlerweile jeweils über 200 Solisten und Ensembles aus der ganzen Welt. Doch zu einem Engagement kommt es nur aufgrund einer Einladung durch den künstlerischen Leiter Dr. Franzpeter Messmer, der nicht nur die Kritiken der Fachpresse und die CD-Veröffentlichungen verfolgt, sondern sich jedes Ensemble live vorher anhört und dann mit dem Ensemble ein auf das jeweilige Thema zugeschnittenes Programm auswählt. Die Landshuter Hofmusiktage sind keine Durchreisestation für Tourneen, sondern sie versuchen als programmbetontes Festival ihr eigenes Profil zu formen.
Zum 800-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Landshut: Wiederausgrabungen, Starensembles mit Musik Landshuter Komponisten und speziellen Programmen.
Für den unverwechselbaren Charakter der Landshuter Hofmusiktage hat die Beteiligung von Landshuter Künstlern und Ensembles wie der Landshuter Hofmusik unter Hans Walch und dem Konzertchor Landshut unter Peter Röckl eine besondere Bedeutung: die Landshuter Hofmusik präsentiert auch 2004 wieder eine „Neuausgrabung“, die Messe des Landshuter Hofkapellmeisters Ivo de Vento. Der Konzertchor Landshut führt Orffs Carmina Burana nicht nur in einem ungewöhnlichen Raum, dem Eisstadion, sondern auch in einer völlig neuartigen Form auf.
Aus Anlass des Stadtjubiläums laden die Landshuter Hofmusiktage 2004 zu einer musikalischen Zeitreise durch die 800-jährige Geschichte von Landshut ein. Der Klang alter Instrumente wird die historische Architektur Landshuts zu einem lebendigen Erlebnis werden lassen. Internationale Ensembles für Alte Musik studierten eigens neue Programme zum Landshuter Stadtjubiläum ein: so Gothic Voices, eines der führenden Gregorianikensembles, Musik zum Gründungsjahr 1204, das englische Ensemble I Fagiolini Kompositionen der Landshuter Renaissance, die französische Académie de Sainte-Cécile, der Organist Jean-Christophe Leclère und die aus Eggenfelden stammende Konzertsängerin Christine Maria Rembeck Musik des Barock auf dem originalgetreuen Nachbau einer Truhenorgel, Concerto Köln Werke aus der Zeit Napoleons und das Ensemble Trazom Musik von Bettine Brentano und ihrer Freunde.
Im Festivalalmanach werden die Programme, Solisten und Ensembles sowie das Rahmenprogramm informativ beschrieben. Im Internet kann man sich im Bereich „Veranstaltungen“ der Homepage der Stadt Landshut www.landshut.de und auf der neu eingerichteten Festivalhomepage
www.landshuter-hofmusiktage.com informieren.
Festivalalmanach, Informationen, Kartenverkauf:
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