(openPR) Schwetzingen, den 24.05.2004. Enterprise Resource Planning Software (ERP) ist und bleibt die wichtigste und weit verbreitetste Unternehmensanwendung in der europäischen Automobilindustrie. Diese Erkenntnis stützt sich auf die Ergebnisse einer Umfrage, in der mehr als 10% der IT-Manager europäischer Automobilunternehmen befragt wurden. Die Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zeigt zudem klar und deutlich auf, welche Anforderungen die Automobilbranche an kommende ERP-Lösungen stellt: zunehmende Standardisierung, einfachere Erweiterbarkeit und flexiblere Anpassung an immer komplexere Aufgaben. Die Erfahrungen der SOU Systemhaus GmbH & Co. KG, deren ERP-Software sou.MatriXX schon heute erfolgreich in der Automobilindustrie zum Einsatz kommt, bestätigen diese Entwicklung.
BTO – Produktion nach Bestellung
Die durchschnittliche "Order-to-Delivery"-Zeit für ein Auto variiert heute immer noch zwischen 24 und 50 Tagen. Die Vision der Automobilbranche liegt jedoch bei 10 Tagen. Diese angestrebte OTD-Zeit soll in Kombination mit innovativen "Build-to-Order"-Prozessen realisiert werden, so dass der Kunde sein Auto nach individuellen Vorstellungen bestellen und bereits 10 Tage später beim Händler seiner Wahl abholen kann. Dieses organisatorisch anspruchsvolle und extrem am Markt ausgerichtete Vertriebskonzept definiert bei Händlern, Zulieferern und Herstellern gleichermaßen neue Ziele und Anforderungen, die es innerhalb der unternehmensübergreifenden Software abzubilden gilt. Ein integriertes IT-System muss das Ineinandergreifen, die Organisation sowie Kontrolle der für dieses Ziel notwendigen zahlreichen, in wechselseitiger Beziehung stehender Prozesse ermöglichen.
Hersteller und Zulieferer rücken enger zusammen
"Der Trend zur Reduzierung der Fertigungstiefe bei den Automobilherstellern wird sich weiter fortsetzen", so Marco Mancuso, kaufmännischer Geschäftsführer der SOU Systemhaus GmbH & Co. KG. Hieraus resultiert die effizientere Organisation einer eng strukturierten Lieferkette mit mehreren Ebenen. Für integrative und effizienzsteigernde Softwarelösungen bedeutet das, wichtige Handlungsfelder wie die unkomplizierte Anbindung weiterer Niederlassungen oder Lieferanten zu ermöglichen. "Branchenübliche Systeme und Anwendungen wie z. B. EDIFACT, VDA oder Odette müssen durch die ERP-Anwendung dabei selbstverständlich unterstützt werden".
Der Trend zur Standardisierung
Den zunehmend lauteren Ruf nach Standardisierungen von ERP-Anwendungen kann Marco Mancuso nur bestätigen: "In der Automobilbranche existieren meist mehrere ERP-Lösungen nebeneinander. Darüber hinaus muss die einzelne Software ständig an sich verändernde betriebliche Abläufe angeglichen werden. Mit unserer Standard-Software sou.MatriXX, die wir einfach an individuelle Bedürfnisse anpassen und flexibel erweitern können, bieten wir dem Markt eine zukunftssichere Lösung und erfüllen die Voraussetzung dafür, dass beispielsweise Zulieferprozesse automatisiert und die engere Zusammenarbeit mit Herstellern forciert werden können." Des Weiteren ist Mancuso überzeugt, "dass sich die Anforderungen an ERP nicht nur im Bereich Automotive, sondern industrieweit durchsetzen".
Nicht minder interessant für die zukünftige Ausrichtung von Systemhäusern ist die Tatsache, dass nach der Studie von Frost & Sullivan bspw. Erweiterungen wie Supply Chain Management Lösungen als Zusatzfeature der ERP-Lösungen verstanden und gewünscht werden. Bei Anforderungen dieser Art wenden sich Automobilunternehmen allerdings lieber an ihren bisherigen ERP-Anbieter, als dass sie einen SCM-Spezialisten kontaktieren. Um sich langfristig erfolgreich bei ihren Kunden und am Markt etablieren zu können, müssen Systemhäuser daher auch dieses Know-how uneingeschränkt vorweisen können.
SOU - ERP-Kompetenz aus Schwetzingen
Die SOU Systemhaus GmbH & Co. KG hat sich als Anbieter bedarfsorientierter Business-Software-Lösungen für den Mittelstand etabliert.
Das Unternehmen entwickelt und vertreibt die ERP-Standardsoftware sou.MatriXX, die bereits vielfach erfolgreich installiert wurde. Eine ERP-Lösung, die vom Vertrieb (CRM) über die Produktion (VCM/PPS), das Warenwirtschaftssystem (SCM) und Rechnungswesen bis hin zum eCommerce sowie der Personal- und Zeitwirtschaft (HRM) alle Unternehmensbereiche abdeckt. So verfügt bspw. ein führender Zulieferer (industrielle Keramiken für die Automobilindustrie) über eine 50 Userplätze umfassende Softwarearchitektur, welche die komplette Wertschöpfungskette des Unternehmens plant und steuert und neben dem komplexen Bereich der Logistik für Im- und Exportaufgaben auch das Auftrags-, Projekt- und Kundenmanagement wesentlich effizienter gestaltet. Durch die Projektierung und Implementierung zahlreicher plattform- und branchenunabhängiger Softwaretools gilt SOU zudem als kompetenter IT-Dienstleister und Berater für Unternehmen unterschiedlichster Größen und Organisationsstrukturen. Die 1990 von Karl Senftleber gegründete SOU Systemhaus GmbH & Co KG hat ihren Firmensitz in Schwetzingen und beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Karl Senftleber, Christian Walter und Marco Mancuso.
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