(openPR) …war für jedes Portfolio in den letzten Wochen Zucker.
Der Rohstoff konnte in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Rallye vorweisen. Wir werden die Hintergründe dieser fundamental begründeten Bewegung ein wenig näher beleuchten und im Anschluss auch auf die charttechnische Situation eingehen. Angesichts derartiger Bewegungen sollten Anleger auch abseits von Öl und Gold über eine Beimischung von Rohstoffen in ihrem Portfolio nachdenken.
Fundamentale Gründe - Indien
Auslöser der heftigen Bewegung war, dass in Indien, dem zweitgrößten Zuckerproduzenten der Welt, die Monsunregenfälle dieses Jahr bisher unterdurchschnittlich ausfielen und somit die Zuckerrohrpflanzen zu wenig mit Wasser versorgt wurden. Für Indien ist der Monsun, der in der Zeit von Juni bis September für Regen sorgt, von großer Wichtigkeit.
Die generelle Bedeutung des Monsunphänomens darf nicht unterschätzt werden. Der Monsun ist für ca. 60% der Weltbevölkerung, insbesondere Indien und China, eine wesentliche Grundlage zur Versorgung mit Trinkwasser und gewährleistet auch die Bewässerung der Böden. Die schwachen Regenfälle sorgten für den trockensten Juni in Indien seit 50 Jahren. Dieses Jahr ist der Sommer in Indien so trocken, dass nicht nur die Zuckerernte davon betroffen ist, sondern auch noch weitere Rohstoffe wie z.B. Reis, Baumwolle und Linsen. Die Dürre kann sogar das anvisierte Wirtschaftswachstum von 7% in Gefahr bringen.
Indien ist nicht nur der zweitgrößte Hersteller, Indien ist auch der größte Zuckerkonsument. Wenn die Lage so bleibt, wie sie sich gegenwärtig darstellt, muss Indien am Weltmarkt einkaufen, um den Eigenbedarf zu decken - das zweite Jahr in Folge.
Besonders gravierend sind die Ernteausfälle im Bundesstaat Uttar Pradesh. Das indische Landwirtschaftsministerium hat die diesjährigen Ernteschätzungen auf 17 Mio. Tonnen reduziert - im Vergleich zu 22 Mio. Tonnen Zucker im Vorjahr.
Das Problem ist, dass das Zuckerrohr eine sehr anspruchsvolle Pflanze ist, die ausreichend Wasser und viel Wärme benötigt, jedoch bestenfalls immer an die Wachstumsphasen angepasst.
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