(openPR) Seit Barack Obamas Amtsantritt hat sich das Ansehen der USA in Europa schlagartig verbessert. Dies ergab eine Umfrage des Pew Research Centers in Washington.
Besonders dramatisch ist die Trendwende in Deutschland, wo knapp ein halbes Jahr nach Obamas Amtsantritt 64 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu den Vereinigten Staaten von Amerika haben. Im Vorjahr waren es nur 31 Prozent. Der neue Wert nähert sich damit wieder den Zahlen vor der Amtszeit von George W. Bush an. Vertrauen in Präsident Obama selbst hat so gut wie jeder befragte Deutsche (93 Prozent). Ebensoviele glauben zudem, dass Obama in internationalen Angelegenheiten die "richtigen Entscheidungen" treffen werde - ein Plus von fast 80 Prozentpunkten im Vergleich zu den Bush-Jahren. Beliebter ist der Präsident weltweit nur in Kenia, woher sein Vater stammte.
Damit sind die USA auch als Auswanderungsland für die Deutschen attraktiv wie seit langem nicht. Dies kann Holger Zimmermann, Geschäftsführer des Unternehmens The American Dream GmbH (www.americandream.de) bestätigen: “Die Anmeldungen zur Teilnahme an der US-Green Card Lottery mithilfe unseres Services sind im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen. Bis zum Ende der Anmeldefrist Ende November rechnen wir mit einer weiteren Steigerung“.
Hintergund: Seit 1994 vergibt die US-Regierung jährlich 55.000 GreenCards nach dem Zufallsprinzip. Das Diversity Visa (DV)-Programm stützt sich gesetzlich auf §201 bis 204 des Immigration and Nationality Act von 1990. Das Bureau of US Citizenship and Immigration Services USCIS (die amerikanische Einwanderungsbehörde) bestimmt auf der Grundlage einer gesetzlich festgelegten Berechnung die zugelassenen Länder und die Regeln der Einreichung, welche sich von Jahr zu Jahr ändern können. Unterstützung im weiteren Antragsprozess bietet die seit 1996 staatlich zugelassene Auswanderungsberatungsstelle The American Dream GmbH (TAD).












