(openPR) Hochgeschwindigkeitsbearbeitung erfordert ein perfektes Zusammenspiel von Bearbeitungszentren, CNC-Steuerungen und CAM-Software, um schnell und präzise zu fräsen und eine hohe Oberflächengüte zu erreichen. Aus diesem Grund arbeiten Maschinenhersteller Mikron und Softwarehaus Missler eng zusammen. Am 10. Oktober können die Besucher bei Mikron in Palaiseau nicht nur drei neue, ultraschnelle Bearbeitungszentren begutachten, sondern sich über eine durchgängige Prozesskette für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung mit verschiedenen Maschinen und 3D-Programmierwerkzeugen informieren.
Mikron stellt den Besuchern unter anderem die Baureihe XSM 400 für die Ultra-Hochgeschwindigkeitsbearbeitung vor, die mit dem Expertensystem Cyclone ausgestattet ist. Es handelt sich dabei um eine speziell für Mikron entwickelte CNC-Steuerung, mit der die Anwender spielend leicht alle technischen Parameter für bestimmte Operationen optimieren können. Die Experten von Missler haben die Postprozessoren der CAM-Software TopCam so angepasst, dass sie optimal auf die Mikron-Maschinen abgestimmt sind.
TopCam unterstützt die ultraschnelle Fräsbearbeitung dadurch, dass der Anwender bereits bei der Programmierung genau die Funktionen auswählen kann, die er zu einem bestimmten Zeitpunkt für das jeweilige Werkstück benötigt. Das CAM-System schlägt eine Bearbeitungsstrategie unter Beibehaltung der Bearbeitungsrichtung vor und stellt dem Anwender kleine Werkzeuge mit geringen Schnitttiefen und breiten Radialschnitten zur Verfügung, wie sie für das Hochgeschwindigkeitsfräsen benötigt werden. Dazu enthält die Software eine integrierte Werkzeugbibliothek und eine Datenbank, die zusammen eine genaue Festlegung von Vorschub, Rotationsgeschwindigkeit und Schnitttiefe erlauben. Um eine vorzeitige Abnutzung des Schneidwerkzeugs zu vermeiden, kann der Anwender verschiedene Kontaktarten zwischen Werkstück und Werkzeug definieren.
Die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung erfordert möglichst fließende Werkzeugwege, was TopCam dadurch unterstützt, dass Schleifen und Verrundungen zu den Werkzeugbahnen hinzugefügt werden können. Zusätzlich lässt sich der Neigungswinkel ändern, um möglichst harmonische Verfahrwege zu erreichen. Der Anwender kann die Bearbeitung des Rohteils simulieren und laufend aktualisieren, um das verbleibende Restmaterial zu bestimmen.
In der aktuellen Version von TopCam wurde die 3D-Bearbeitung von Bauteiloberflächen weiter verbessert, um ein nachträgliches Polieren der Oberflächen überflüssig zu machen. Der Anwender muss nicht viel Zeit in die Fräsprogrammierung investieren, um eine entsprechende Oberflächenqualität zu erzielen. TopCam wählt automatisch die für den jeweiligen Bauteilbereich optimale Frässtrategie und kombiniert sie zu einem Bearbeitungsprogramm.
Neben den Bearbeitungsmethoden wurden auch die Kontroll- und Steuermöglichkeiten in TopCam 2002 erweitert. Die Software überwacht die Werkzeugwege und warnt den Anwender, wenn das Bauteil nicht auf der gewählten Maschinen bearbeitet werden kann, weil die Werkzeugwege nicht ausreichen oder das Werkstück schlecht auf dem Maschinentisch platziert ist. Um die Messvorrichtungen für die Werkzeuge direkt kalibrieren zu können, enthält das CAM-System neue Funktionen zur Ansteuerung der direkt an der Maschine angebrachten Messfühler.
Tina Simon
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