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Out Now-Gilad Atzmon - In Loving Memory Of America VÖ 21.8.2009 (Enja/edelkultur)

24.08.200913:10 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Out Now-Gilad Atzmon - In Loving Memory Of America VÖ 21.8.2009 (Enja/edelkultur)
Out Now-Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America VÖ 21.8.2009 (Enja/edelkultur)
Out Now-Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America VÖ 21.8.2009 (Enja/edelkultur)

(openPR) "Viele Jahre lang war Amerika mein Gelobtes Land", sagt Gilad Atzmon. "Als junger Jazzmusiker war ich ziemlich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bevor ich nach New York ziehen würde. Mein Mekka hieß Downtown Manhattan, mein Gral hieß Village Vanguard und meine Heiligen Schriften waren die alten Blue-Note- und Prestige-Platten. Meine Priester hießen Coltrane, Bird, Cannonball, Miles, Duke, Dizzy, Bill Evans und so weiter." Auf eine teils nostalgische, teils satirische, teils futuristische Weise grüßt Atzmon Amerikas Jazz mit einem Tribut an Charlie Parkers legendäres Album "With Strings" (1949). Begleitet vom Orient House Ensemble (OHE) und dem Sigamos String Quartet interpretiert er auf neue Art fünf Stücke aus Parkers berühmter Aufnahme und ergänzt sie mit einem halben Dutzend eigener Werke. "Gilad Atzmons wunderbare Beschwörung macht Birds quecksilbriges Genie lebendig", war in Independent on Sunday über das Projekt zu lesen. "Wie Parker ist Atzmon ein wandelndes Pulverfass: eine überlebensgroße Figur mit einer fast überwältigenden musikalischen Persönlichkeit."



1994 kam der in Israel geborene Gilad Atzmon nach England: ein politisch engagierter, damals 30-jähriger Multi-Instrumentalist, der Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsax sowie Klarinette, Zurna und diverse Flöten spielt. In London gründete er sein eigenes Jazzquartett, das OHE, und präsentiert mit ihm seither eine Mischung aus "moderner Jazzdisziplin, expressionistischen Stürmen und nahöstlicher Klangsprache" (Financial Times). Atzmon - außerdem ein produktiver Essayist, Romanautor und Musikproduzent - wird vor allem bewundert für "seine knalligen Improvisationen, seinen schrägen Humor und seine die Genre- Grenzen missachtende Erfindungskraft" (ejazznews.com). Als Mitglied von Ian Durys Blockheads hat er auch mit Robbie Williams, Sinead O'Connor, Paul McCartney u.a. gearbeitet. Sein letztes Album mit dem OHE, "Refuge" (TIP-888 849 2), wurde vom Magazin Jazzwise unter die 10 besten Alben des Jahres gewählt. All About Jazz nannte es "eine brillant gesteuerte Kombination aus sanftem, sensiblem Lyrizismus und präzise gebündelter Leidenschaft". Jazz thing formulierte: "Ein starker Trost in Noten."

+++Besetzung+++
Gilad Atzmon saxophones, clarinet
Frank Harrison piano, Fender Rhodes
Yaron Stavi double bass, electric bass
Asaf Sirkis drums
Sigamos String Quartet: Ros Stephen violin,
Emil Chakalov violin, Rachel Robson viola, Daisy Vatalaro cello

+++Rezension von Reiner Kobe in Jazz'n'More 3/2009+++
"Lange betrachtete Gilad Atzmon Amerika als Land der Verheißung. Doch so wie der Saxofonist das Londoner Exil seiner Heimat Israel vorgezogen hat, hat er den Glauben an das Stammland des Jazz verloren. Um so anrührender ist nun Atzmons Hommage geraten. Sie ist "In Loving Memory of America" gehalten, am Beispiel des Great American Songbook. Das Album versammelt fünf Standards, denen der Saxofonist sechs eigene Stücke zur Seite stellt. Sie reflektieren höchst eigenwillig die Klassiker, konfrontieren sie mit zeitgenössischen Spielarten wie Elektronik und Geräuschen. Atzmons Quartett agiert mit und gegen ein Streichquartett, das weit davon entfernt ist. mit süsslichen Klängen Schmalz aufzutragen. Die Streicher übernehmen gelegentlich die Melodieführung oder treten in Dialog mit dem Saxofon. Mit warmem Sopranton oder einfühlsamem Alt durchwandert Atzmon die Standards. Sie sind weitgehend im Original erhalten, bis auf Cole Porters "What ist this thing called love", dem ein neues Kleid mit Groove und Elektronik verpasst wird. So stehen die zarten Balladen in starkem Kontrast zu Atzmons Kompositionen, was wohl seiner exilierten Gefühlslage entspricht. Ganz kurz geraten ist das Titelstück, wo ein hartes Schlagzeug, Geräusche und entfernte Scat-Gesänge das Songbook hinterfragen."

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