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Der Energiemarkt bewegt sich

14.08.200917:19 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Der Energiemarkt bewegt sich
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(openPR) Die Komplexität der Energieversorgung überfordert oft den Verbraucher, dennoch kann er Signale setzen

Die Sicherung unserer Energieversorgung bleibt ein wichtiges Thema für Wirtschaft und Politik. Die Diskussionen konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte, die alle für sich allein genommen keine Patentlösung liefern. Daher müssen die Strategien auf verschiedenen Ebenen ansetzen.


Die Tatsache, dass fossile Brennstoffe als Energielieferanten nur noch für begrenzte Zeit zur Verfügung stehen, lässt immer wieder die Kernkraft als vermeintliche Zukunftslösung erscheinen. Nicht nur Ereignisse, wie der jüngste Störfall im Kernkraftwerk Krümmel lassen Zweifel an dieser Strategie aufkommen, auch die oft behauptete Überlegenheit der Kernkraft als billiger Energielieferant wird von Experten zunehmend in Frage gestellt, da die gängigen Berechnungen meist Störfälle und Endsorgungskosten für den Atommüll gar nicht oder zu niedrig kalkulieren. Daher bliebt auch für die Betreiber Kernkraft eine risikobehaftete Alternative. Dies zeigte sich jüngst, als RWE Pläne für einen bulgarischen Atommeiler aufgab, weil die Finanzierung nicht zustande kam (FTD 7.8.2009).

Wettbewerb auf Märkten für Strom und Gas schwer durchsetzbar

Die Idee ist grundsätzlich gut, über Wettbewerb günstige Preise und hohe Qualität der Leistung durchzusetzen. Nur bei Strom und Gas will das nicht so recht klappen. Größenvorteile, die schon aus Effizienzgesichtpunkten die großen Konzerne mächtiger werden lassen sowie die Netzgebundenheit der Versorgung schaffen hier ökonomisch enge Grenzen. Auch wenn die EU Kommission durch drastische Strafen die Konzerne zur Räson bringen will (vgl. die Höchststrafen gegen E.ON Ruhrgas und GdF Suez wg. Marktaufteilung), zeugt deren Geschäftsgebaren von wenig Wettbewerbsbewusstsein. So konnte etwa Vattenfall vor einiger Zeit die Berliner Kunden mit neuen Tarifen narren, bei denen es sogar Wahlfreiheit zwischen mehreren Alternativen geben sollte, diese aber mit keinem Wort offen gelegt oder gar erklärt wurden. Es herrschte somit ein starkes Defizit an Aufklärung und Transparenz gegenüber dem Konsumenten, so dass sich der Berliner Senat daraufhin veranlasst sah, Anlaufstellen für die Erläuterung der Tarife von Vattenfall einzurichten. Da verwundert es nicht, wenn jetzt etliche Kommunen die Energieversorgung wieder in ihre Regie übernehmen und Stromnetze von Stadtwerken zurückkaufen lassen (siehe FAZ.net am 12.9.2009).

Innovationen als ein Teil der Lösung

Als Ausweg bieten sich die Erforschung neuer Energien sowie die Verbesserung der Effizienz im Energieverbrauch an. Oft wurden in der Vergangenheit durch Umweltauflagen in der Industrie Innovationsprozesse in Gang gesetzt, die Deutschland zu den führenden Lieferanten hoch moderner Umwelttechnologie gemacht haben. Dies wird überzeugend von der Energieexpertin Claudia Kemfert dargelegt, wenn sie die Energiedebatte mit der Forderung ‚Innovation statt Depression’ zusammenfasst. Dass hier etwas bewirkt wird, zeigt, z.B., die Inbetriebnahme von Meereswindanlagen (vgl. SpiegelOnline 12.8. 2009)

Die Konsumenten müssen reagieren

So aussichtslos das eigene Bemühen angesichts der Komplexität von Technik und Marktgeschehen wirkt, so lassen sich dennoch etliche Handlungsspielräume für Konsumenten ausmachen. Diese können etwa durch den Kauf von Öko-Strom, energiebewusstes Autofahren oder die Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Häuser viel tun. Auch bei Neubau von Häusern kommt es entscheidend darauf an, gleich auf eine gute Energiebilanz zu achten. In der Regel sind dies zwar eher kleine Schritte, aber in der Summe zeigt das Verhalten der Konsumenten den Energiekonzernen und den Herstellern von Wirtschaftsgütern, wo es lang gehen muss. Dann kann, wie auch bei Claudia Kempfert betont, langfristig das Energieproblem gelöst werden, ohne dass ein nennenswerter Verlust an Lebensqualität in Kauf genommen werden muss.

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