(openPR) KS: Mit klammen Fingern im Schnee ist es zu spät
Der Winterurlaub steht bevor, und das bedeutet für Autofahrer in der Regel winterliche Straßenverhältnisse. Wenn es in die Berge geht und Winterreifen nicht mehr ausreichen, müssen Schneeketten aufgezogen werden. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) rät allerdings, das schon zu Hause im Trockenen zu üben, nicht erst mit klammen Fingern auf der Passstraße im Tiefschnee.
Einige Länder (wie Ungarn) oder Gebiete schreiben die Mitnahme von Schneeketten sogar vor. Wer keine hat, dem kann bei winterlichen Straßenverhältnissen die Einreise verwehrt werden. Da hilft es nichts, sich auf Winterreifen oder Allrad-Antrieb zu berufen. Wenn das Zeichen 268 das Anlegen von Schneeketten vorschreibt, genügt es nach Auskunft des KS, die Antriebsräder damit auszurüsten.
Schlechte Schneeketten können viel Ärger bereiten. Gute sind aus rostfreiem Stahl, haben ein TÜV-Prüfzeichen und zur Schonung der Reifen runde Kettenglieder. Sinnvoll sind Endlosketten ohne Innen-Verschluss. Sie lassen sich leichter anlegen. Dagegen warnt der KS vor Ketten mit Verschleißröllchen. Auf trockener Straße können sie das Auto leicht ins Rutschen bringen. Übrigens: Beim Fahren mit Ketten gilt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h.













