(openPR) Wenn die Batterie den Geist aufgibt
KS: So verwendet man das Starthilfekabel
Bei den momentanen Kältegraden springen viele Autos morgens nicht an. Grund ist meist die schwache Batterie. Ein zweites Fahrzeug und ein Starthilfekabel sind oft die einzige Rettung. Doch erinnert der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) daran, dass es wichtig ist zu wissen, wie das Kabel richtig einsetzt wird, damit es nicht zum Kurzschluss kommt:
Beides müssen 12-Volt-Batterien sein, und die Kapazität der stromgebenden Batterie darf nicht wesentlich unter der der entladenen liegen.
Eine leere Batterie kann schon bei minus 10 Grad gefrieren, dann muss sie vor der Starthilfeaktion erst aufgetaut werden, sonst droht Gefahr.
Die beiden Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren.
Der Motor des Stromspenders muss laufen.
Nun das eine Kabel (meist rot) an den Pluspol der leeren Batterie klemmen und mit dem Pluspol der vollen Batterie verbinden.
Dann das andere Kabel am Minuspol der vollen Batterie befestigen, das andere Ende an ein massives, fest mit dem Motorblock verschraubtes Metallteil klemmen.
Jetzt das Pannenfahrzeug starten. Springt es nicht sofort an, den Vorgang nach zehn Sekunden abbrechen, erst nach 30 Sekunden wiederholen.
Schließlich die Kabel bei laufendem Motor in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Nach der Starthilfe muss man einige Kilometer fahren, damit sich die Batterie wieder auflädt. Versagt sie öfter, ist es besser, sie zu ersetzen.
Thomas Achelis
Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS)
Presse und Information
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