(openPR) Rosenheim, August 2009. - Die junge Intensivpflegerin Regina Bierwirth verfasst Bilderbuch zum wichtigen Thema Angehörige auf der Intensivstation.
Eine schwierige Situation: ein kranker Angehöriger liegt auf der Intensivstation, sei es Eltern oder Großeltern. Können minderjährige Kinder ihre Verwandten besuchen? Kann es ihnen emotional zugemutet werden? Kann es gegenüber dem Kranken verantwortet werden? Besuchsregelungen für angehörige Kinder sind oft unklar. Das Vorgehen wird in den verschiedenen Kliniken unterschiedlich gehandhabt.
Die junge Krankenschwester Regina Bierwirth hat sich genau mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit zur Intensiv- und Anästhesiepflegerin, hat sie ein beeindruckendes Bilderbuch dazu verfasst.
Plötzlich ändert sich alles
Maxis heißgeliebter Opa Hans wird unerwartet krank und kommt ins Krankenhaus. Für Maxi beginnt nun eine Zeit des ungewissen Wartens. Eine Situation, die er nicht zur Gänze versteht. Erst nach einiger Zeit, die Maxi wie eine Ewigkeit vorkommt, darf er ihn besuchen. Jetzt kann er sich endlich selbst ein Bild davon machen, was es heißt in der Intensivstation zu liegen. Obwohl die Situation anfänglich etwas Beängstigendes hat, verlässt Maxi das Krankenhaus doch mit dem Gefühl der Verbundenheit und einem Wissen über die Situation, in der sich sein Opa befindet.
Einfühlsame Sprache – kindgerechte Umsetzung
Regina Bierwirth beschreibt auf einfühlsame und kindgerechte Weise die Alltags-situation, genau so wie sie sich auf der Intensivstation darstellt. Maxis starke Bindung zum Großvater, die Ungewissheit über seinen Zustand und seine liebevolle Anteil-nahme, werden für den Leser greifbar und berühren. Bebildert wird die Geschichte mit klar strukturierten, ausdrucksstarken und kraftvollen Bildern, die die Kinder auch im Detail nicht überfordern.
Längst überfälliges Buch für Kinder, Angehörige und Pflegepersonal
„Zu Besuch auf der Intensivstation“ ist ein Buch, das in zweierlei Hinsicht seine positive Wirkung ausüben kann. Zum einen als Vorbereitung auf die zu erwartende Situation, wenn eine Besuchsregelung für Kinder auf der Intensivstation besteht.
Zum anderen dient es als Gesprächsgrundlage und Erklärungshilfe, wenn der Besuch nicht möglich ist.
Durch die aktive Beschäftigung mit dem Thema wird den Kindern eine unbestimmte Angst genommen. Bedrohende Schreckgespenste, die in der kindlichen Phantasie entstehen, werden gar nicht erst aufgebaut.
Auch zur Vorbereitung auf einen „normalen“ Besuch auf einer normalen Station im Krankenhaus, ist dieses Buch bestens geeignet.
Regina Bierwirth
Zu Besuch auf der Intensivstation
24 Seiten, broschiert
Format 21 x 21 cm
3,90 € [D]
ISBN 978-3-941032-03-3
Erscheint im Oktober 2009
www.vsw-kommunikation.de











