Schnappauf: Bayerns Nationalparke unter einem Dach
(openPR) 11. Dezember 2003 - Die Verwaltungen für die beiden bayerischen Nationalparke Berchtesgaden und Bayerischer Wald werden künftig direkt dem Umweltministerium unterstellt. Damit erfüllen beide bayerischen Nationalparks die internationalen Anforderungen, erklärte Bayerns Umweltminister Werner heute in Berchtesgaden. Zugleich sei dies die Voraussetzung für die Verlängerung der Europadiplome, die der Europarat dem Nationalpark Bayerischer Wald 1986 und dem Nationalpark Berchtesgaden 1990 erstmals verliehen hat. hob hervor, dass die derzeitige Organisationsstruktur der Berchtesgadener Nationalparkverwaltung mit der Zuständigkeit von vier Ministerien und zwei Mittelbehörden im europäischen Vergleich nicht mehr zeitgemäß sei. Deshalb wird die Parkverwaltung künftig als eigenständige Behörde direkt dem Umweltministerium unterstellt. Einem entsprechenden Gesetzesentwurf habe der Ministerrat schon im November zugestimmt. Die Ausschussberatungen im Landtag haben bereits begonnen und eine entgültige Beschlussfassung erfolge voraussichtlich im Februar 2004, so der Minister weiter.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Vorbild für die neue Organisationsstruktur in Berchtesgaden sei die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, so . Beibehalten werde die Zuständigkeit des Landratsamtes als Untere Naturschutzbehörde, die beispielsweise für die Erteilung von Genehmigungen an Nutzungsberechtigte auf der Grundlage der Nationalparkverordnung zuständig ist. Zur Sicherung der Belange der Kommunen wird zudem ein Kommunaler Nationalparkausschuss eingerichtet. Dessen Mitglieder setzen sich aus dem Landrat als Vorsitzender und den ersten Bürgermeistern der Nationalparkgemeinden zusammen. Der Ausschuss wirkt bei der Umsetzung des Nationalparkplans, bei der Festlegung jährlicher Maßnahmen im Nationalparkumfeld und bei Konzepten der Besucherlenkung und des Erholungsverkehrs mit. Seine Mitwirkung wird insofern gestärkt, als bei gegenteiliger Auffassung von Ausschuss und Nationalparkverwaltung die Angelegenheit dem Ministerium vorzulegen ist.
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bekräftigte erneut, dass das Umweltministerium trotz der äußerst angespannten Haushaltslage an der bereits angekündigten Errichtung eines neuen Informations- und Bildungszentrums für den Nationalpark Berchtesgaden festhalten werde. Damit solle nicht nur der Bildungsauftrag der Nationalparkverwaltung gestärkt, sondern auch der Raum Berchtesgaden regionalwirtschaftlich unterstützt werden. Derzeit liefen die Voruntersuchungen für die noch ausstehende Standortentscheidung im Ministerrat.
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