openPR Recherche & Suche
Presseinformation

RWE Autostromtarif dreimal teurer als der Dieselverbrauch– am Beispiel des Smart

10.08.200914:25 UhrEnergie & Umwelt
Bild: RWE Autostromtarif dreimal teurer als der Dieselverbrauch– am Beispiel des Smart
Vergleichs-Tabelle - www.kreutzer-consulting.com
Vergleichs-Tabelle - www.kreutzer-consulting.com

(openPR) Auernheim, 10.08.09 In einer aktuellen Untersuchung hat die Kreutzer Consulting für das neue E-Mobilitäts-Magazin SolarDriver Online – solar-driver. dasreiseprojekt.de festgestellt, dass der neue RWE Autostromtarif dreimal höhere Kosten bei der Nutzung des E-Smart verursacht, als die Nutzung eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs von Smart.



Dass Elektroautos in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotoren ist hinlänglich bekannt. Einen Teil der Kosten, so schreibt auch Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium am 05.08. in einem Kommentar im Handelsblatt, könnten über die günstigeren Betriebskosten der Fahrzeuge wieder amortisiert werden, da eine Strecke von 100 km nur Energiekosten von 3 Euro verursache.

Der neue RWE-Autostrom-Tarif, der in dieser Woche veröffentlicht wurde, zeigt aber, dass die reinen Stromkosten wohl kaum die gesamten Betriebskosten repräsentieren werden. Bei einem Preis pro Kilowattstunde von 18,49 Cent kostet der Strom für 100 km im Smart Electric drive (Verbrauch 12 kWh/100 km) zwar nur 2,22 Euro. Die hohe monatliche Grundgebühr von 69 Euro, die RWE für den Autostromtarif verlangt, führt jedoch jegliche Ersparnis Ad Absurdum.

Um die tatsächlichen Kosten zu veranschaulichen hat die Unternehmensberatung Kreutzer Consulting die reinen Energiekosten eines Smart Electric mit dem Smart Diesel und dem kleinsten Benzinmotor verglichen. Klaus Kreutzer, Geschäftsführer von Kreutzer Consulting: Es zeigt sich, dass die Energiekosten für den Smart Diesel etwa 2/3 günstiger sind als für den Smart electric drive. Bei einer monatlichen Fahrleistung von 800 km im Smart electric drive fallen im RWE Autostromtarif 86,75 Euro an, während der Smart cdi turbodiesel die gleiche Strecke für 29,20 Euro absolviert. Selbst der Benziner kostet mit 46,99 Euro auf 800 km nur die Hälfte.

In Verbindung mit den höheren Anschaffungskosten, der geringeren Reichweite, schlechteren Fahrleistungen und der Notwendigkeit, das Fahrzeug beinahe täglich über eine Ladestation aufzuladen, macht das die Nutzung der Elektrofahrzeug gegenüber den klassischen Varianten mit Verbrennungsmotor zusätzlich unattraktiv.

Neben den hohen Gesamtkosten ist vor allem der Umstand, dass es sich um eine von der Fahrleistung unabhängige Summe handelt, zu kritisieren. Der Kunde zahlt im Prinzip dafür, dass er die RWE Ladestation nutzen kann, egal ob er mit seinem Fahrzeug 40 kWh oder 400 kWh bezieht. Darüber hinaus scheint es, als habe RWE das bekannte Geschäftsmodell in der Stromversorgung mit Grundgebühr und Arbeitspreis einfach auf die Elektromobilität übertragen, ohne innovativere Tarife wie z .B. Flatrate in Erwägung zu ziehen.

Um tatsächlich den Wandel zur Elektromobilität schnell herbeizuführen, dürfen jedoch die Kosten nicht zusätzliche Hemmschwellen zur Anschaffung eines Elektroautos darstellen. Die Fördermittel, die der Staat für den Aufbau der Infrastruktur zur Verfügung stellt, müssen vielmehr genutzt werden, um den Kunden attraktive Angebote zu machen. Die Energieversorger müssen sich außerdem darüber im Klaren sein, dass der Betrieb von Ladestationen auch branchenfremde Wettbewerber anziehen wird, denen es bei solchen Konditionen nicht schwerfallen wird, attraktivere Angebote zu machen.

Klaus Kreutzer: „Man muss allerdings auch betonen, dass die Elektromobilität sich derzeit noch in einer Experimentierphase befindet. Bis zum Ablauf des ersten Vertragsjahres, bei dem RWE die Grundgebühr noch nicht berechnet, wird der Tarif möglicherweise bereits gar nicht mehr existieren und durch neuartige Konzepte ersetzt sein. Wir glauben aber auch, dass der Autostrom auch in Zukunft deutlich teurer sein wird als Haushaltsstrom. Schließlich muss erst die erforderliche Infrastruktur aufgebaut werden. Anschließend werden Betrieb und Serviceleistungen Kosten verursachen, die zu den normalen Stromkosten dazukommen. Vielleicht geschieht dies dann nicht mehr über eine Grundgebühr, zumindest nicht über eine so hohe.“

Dem Vergleich ist eine monatliche Fahrleistung von 800 km zugrunde gelegt. Für die Stromkosten wurde der RWE Autostromtarif herangezogen. Bei den Kraftstoffkosten wurden die vom ADAC ermittelten Durchschnittspreise für Diesel und Superbenzin an deutschen Tankstellen genutzt.

Weitere interessante Berichte und Infos zum Thema E-Mobilität findet man auf den weit mehr als 500 Berichten des neuen E-Mobilitätsmagazin „Solar-Driver Online“ unter der Internetadresse http://www.solar-driver.dasreiseprojekt.de , das zudem täglich aktualisiert wird.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 337821
 2274

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „RWE Autostromtarif dreimal teurer als der Dieselverbrauch– am Beispiel des Smart“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von dasreiseprojekt.de

Bild: Adventszeit ist auch die beste Reisezeit – Reise durch die Vorweihnachtszeit in DeutschlandBild: Adventszeit ist auch die beste Reisezeit – Reise durch die Vorweihnachtszeit in Deutschland
Adventszeit ist auch die beste Reisezeit – Reise durch die Vorweihnachtszeit in Deutschland
Auernheim, 26.11 09 Die Adventszeit ist auch die beste Reisezeit und wird oft für Kurzreisen über das Wochenende genutzt, dabei werden Weihnachtsmärkte und vorweihnachtliche Veranstaltungen besucht und die kulinarischen Genüsse dieser Zeit wie zum Beispiel Martinsgans und Karpfen genossen. Die Redaktion von www.dasreiseprojekt.de hat sich gedacht, da muss doch ein Reisemagazin her, gesagt getan: mit www.adventzeitreisen-deutschland.de steht nun ein interessantes Reisemagazin zur Vorweihnachtszeit im Netz. Es werden die schönsten Weihnachts- u…
Bild: Positive Analyse zur deutschen Batteriewechselstation aus dem SaarlandBild: Positive Analyse zur deutschen Batteriewechselstation aus dem Saarland
Positive Analyse zur deutschen Batteriewechselstation aus dem Saarland
Auernheim, 09.11.09 Das Konzept der Batteriewechselstation ist aufgrund der aktuell und mittelfristig noch geringen Reichweiten von Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb entstanden. Zwar reichen die derzeit erzielbaren 100 bis maximal 200 km für die Bewältigung des täglichen Mobilitätsbedarfs der meisten Menschen aus. Müssen jedoch längere Strecken bewältigt werden, wäre das Elektrofahrzeug nicht mehr geeignet, es sei denn, man nimmt lange Ladezeiten in Kauf. Verbunden mit den zwar ausreichenden, aber im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennung…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Smart Cities: Großes Potenzial für mehr Effizienz und NachhaltigkeitBild: Smart Cities: Großes Potenzial für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit
Smart Cities: Großes Potenzial für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit
… Haussteuerung, Heizen mit Windstrom, dezentrale Speicherung von selbst erzeugtem Solarstrom und Elektromobilität sind vier der Ansatzpunkte, die für RWE bei der Realisierung von zukunftsfähigen Smart Cities im Fokus stehen. Zu diesem Thema spricht am 12. März im Rahmen der Cebit Global Conferences auch Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer von RWE Effizienz …
E-Mobilitätsmagazin Solar-Driver-Online.de ist nach 6 Monaten online fest in der Medienlandschaft etabliert
E-Mobilitätsmagazin Solar-Driver-Online.de ist nach 6 Monaten online fest in der Medienlandschaft etabliert
… E-Mobilität befasst, dabei auch tiefer hinter die von den Firmen zugespielten Informationen blickt, hierbei vieles entdeckt und an die Öffentlichkeit bringt, wie zum Beispiel, den überteuerten Autostromtarif von RWE, der bei 10,85 Euro pro 100 km liegt – RWE zuvor den Politikern und der Öffentlichkeit erzählt hatte, 100 km Laufleistung würden nur zwischen …
Energieprodukte 2.0 - Neue Vertriebswege für Energieversorger
Energieprodukte 2.0 - Neue Vertriebswege für Energieversorger
EUROFORUM-Konferenz "Neue Vertriebsprodukte mit Smart Metering" und EUROFORUM-Konferenz "Ihr-EVU-im-Internet.de" (8. und 9. Dezember 2009, Pullmann Berlin Schweizerhof) Berlin/Düsseldorf, November 2009. Ab dem 1. Januar 2010 müssen gemäß § 21 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Neubauten und bei Sanierungen intelligente Messeinrichtungen installiert …
Erster Autostromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt
Erster Autostromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt
https://autostrom.stromdao.de/ Die STROMDAO beweist mit ihrem neuen Autostromtarif für private Haushalte, dass die Elektromobilität ein wichtiger Baustein der Energiewende sein kann. In der politischen Diskussion wird stattdessen oft künstlich ein Gegensatz zwischen der Energiewende und dem angestrebten Ausbau der Elektromobilität konstruiert. So wird …
Bild: D-Link unterstützt RWE Zukunftshaus als ProjektpartnerBild: D-Link unterstützt RWE Zukunftshaus als Projektpartner
D-Link unterstützt RWE Zukunftshaus als Projektpartner
IP-Kameras zur Heimüberwachung, Gigabit Switches und Netzwerkspeicher mit Energiesparfunktionen von D-Link für den Smart Home Bereich D-Link, führender Hersteller von Netzwerklösungen für das digitale Zuhause, unterstützt als Projektpartner das RWE Zukunftshaus in Bottrop. Das von Innovation City Ruhr initiierte Projekt startete im März 2013 mit dem …
Bild: RWE Energie wird intelligenter dank SmarthomeBild: RWE Energie wird intelligenter dank Smarthome
RWE Energie wird intelligenter dank Smarthome
… Umgang und natürlich auch der Einsparung von Energie.Es wird aufgeklärt über intelligente Stromzähler, die mögliche Steuerung des Energieverbrauchs über PC und Smartphone und weitere innovative Neuerungen. Die neue umweltschonende Energieversorgung durch erneuerbare Energien wie durch Wind, Biogas, Wasserkraft,Solar-und Geotherme setzt neue Maßstäbe. …
Bild: Smart Homes in Amsterdam: zwei erfolgreiche Arbeitsgemeinschaften treffen zusammenBild: Smart Homes in Amsterdam: zwei erfolgreiche Arbeitsgemeinschaften treffen zusammen
Smart Homes in Amsterdam: zwei erfolgreiche Arbeitsgemeinschaften treffen zusammen
Zwei der erfolgreichsten und innovativsten Arbeitsgemeinschaften für Smart-Home-Lösungen haben ihre Teilnahme an der Smart Home 2011 vom 4.-6. Oktober in Amsterdam bestätigt. Die beiden Arbeitsgemeinschaften, die ihre Heimenergielösungen gemeinsam vorstellen werden sind Energy@home, bestehend aus Enel, Telecom Italia, Indesit Company und Electrolux, …
Klüger Stromsparen mit intelligenten Zählern
Klüger Stromsparen mit intelligenten Zählern
… Bundesregierung. Die 2. ETP-Konferenz "Der intelligente Zähler 2008" (14. und 15. April 2008, Berlin) greift die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Einführung des Smart Metering nach Paragraph 213 EnWG auf und stellt die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile zur Diskussion. Den Effizienzsteigerungen durch die neuen Messmethoden stehen enorme …
Bild: „Smart Operator“: RWE nimmt intelligentes Stromnetz mit PPCs Breitband-Powerline-System feierlich in BetriebBild: „Smart Operator“: RWE nimmt intelligentes Stromnetz mit PPCs Breitband-Powerline-System feierlich in Betrieb
„Smart Operator“: RWE nimmt intelligentes Stromnetz mit PPCs Breitband-Powerline-System feierlich in Betrieb
Essen/Mannheim 20.04.2015: Nach intensiver Vorbereitungszeit nahm RWE Deutschland vergangenen Samstag das Modellprojekt „Smart Operator“ zur effizienten Steuerung und Überwachung des Niederspannungsnetz im Landkreis Trier-Saarburg in Betrieb. Hier erprobt RWE gemeinsam mit namhaften Projektpartnern das Stromnetz der Zukunft. Die gesamte Datenübertragung …
Bild: Erste Eindrücke von intelligenter Haustechnik erhalten bei der Smart Homes 2011 in Amsterdam diesen OktoberBild: Erste Eindrücke von intelligenter Haustechnik erhalten bei der Smart Homes 2011 in Amsterdam diesen Oktober
Erste Eindrücke von intelligenter Haustechnik erhalten bei der Smart Homes 2011 in Amsterdam diesen Oktober
Erste Beispiele von intelligenter Haustechnik, sogenannter „Smart Homes“, werden bei der im Oktober stattfindenden Smart Homes 2011 in Amsterdam präsentiert werden. „Mit intelligenter Haustechnik,“ so der Projektleiter der Smart Homes 2011 Anthony Pohl, „kann man seine Heizung, Beleuchtung, Alarmanlage und seine intelligenten Haushaltsgeräte steuern …
Sie lesen gerade: RWE Autostromtarif dreimal teurer als der Dieselverbrauch– am Beispiel des Smart