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Sepsis - Eine oft unterschätzte Krankheit

05.08.200908:17 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Mehr als 2000 Teilnehmer bei TSIS 2010 in München erwartet
Wissenschaftler können Forschungsarbeit für Arthur E. Baue Award einreichen

München, 4. August 2009 - Sepsis ist nach Herz- / Kreislauferkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich wird bei etwa 154 000 Menschen Sepsis diagnostiziert. 60 000 der Patienten sterben an den Folgen. Vor allem in der operativen Medizin sind hospitalisierte Patienten – bedingt durch ihre Grundkrankheit – äußerst infektionsgefährdet. So kann ein eigentlicher Routineeingriff, eine kleine Operation, oft zu tragischen Folgen führen. Darüberhinaus verursachen Sepsis-Patienten enorme Kosten bei den Krankenkassen: 1,7 Milliarden Euro jährlich müssen allein für die Intensivbehandlung septischer Patienten aufgebracht werden. Dies entspricht rund 32 Prozent der Gesamtaufwendungen, die für die Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern anfallen (Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V.).



Das wissenschaftliche Programm des 8. Weltkongresses „Trauma, Shock, Inflammation and Sepsis- TSIS 2010“ mit ca. 90 Einzelkonferenzen präsentiert zahlreiche thematische Schwerpunkte.

Dazu zählen, neben dem komplexen Problem der Sepsis auch die Diskussion der entzündungsbedingten Krebsentstehung verschiedener Organe, der Einsatz der Stammzell-Technologie zur Wiederherstellung verletzter oder zerstörter Organsysteme sowie das fachübergreifende Management der Fettleibigkeit.

Insgesamt 125 Programmpunkte werden auf der Website des Kongresses (www.TSIS2010.org) als Diskussionspunkte dargestellt.

TSIS 2010 repräsentiert die Neuauflage der weltweit renommiertesten Medizinkonferenz, die sich mit den neuesten Erkenntnissen, Entwicklungen und innovativen Konzepten zur Erkennung und Versorgung aller akuten und chronisch systemischen Krankheiten beschäftigt. Der Kongress findet vom 9. bis zum 13. März 2010 in München statt und es werden mehr als 2000 Besucher aus aller Welt erwartet.

Fast alle Fachbereiche der klinischen Medizin sowie die Grundlagenwissenschaftler aus den biologischen und biomedizinischen Fächern nahezu aller medizinischen Universitäten der westlichen Welt und Asiens sowie aus der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie diskutieren neue Behandlungs- und Versorgungsmodelle kritisch kranker Patienten.

Die besten wissenschaftlichen Projekte innerhalb der verschiedenen Programmsegmente des Kongresses werden mit dem Arthur E. Baue Award ausgezeichnet.

30 Travel Awards werden zusätzlich für die besten wissenschaftlichen Leistungen junger Wissenschaftler angeboten.
Für TSIS 2010 können Forschungsarbeiten aus den Bereichen Zell- und Molekularbiologie, klinische Pathophysiologie, Kontrolle des Krankheitsverlaufs sowie innovativer Behandlungsverfahren eingereicht werden.

Der Abgabeschluss für die Vortragseinreichungen ist der 6. November 2009. Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Programm und zur Kongressteilnahme finden Sie unter www.TSIS2010.org

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