(openPR) Während die meisten Unternehmen bei der Planung ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten eher an ausreichend Sekt oder Champagner denken, hat sich die Berliner MyParfuem GmbH eine andere Verwendung für das Jubiläumsbudget überlegt. Die Parfümfirma unterstützt den stark gefährdeten Moschushirsch.
Mit einer einmonatigen Spendenaktion anlässlich des ersten Jubiläums startete das Unternehmen am 1. August die Unterstützung des Tieres. Ein Prozent des Augustumsatzes wird zum Wohle der im Berliner Zoologischen Garten lebenden Moschushirsch-Familie gespendet.
Der auf der roten Liste des IUNC stehende Paarhufer wird seit Jahrtausenden aufgrund des aus den Duftdrüsen der männlichen Exemplare gewonnen Moschus gejagt. Dieser wertvolle Stoff wird auch heute noch teilweise in Parfüms, sowie in der traditionellen asiatischen Medizin verwendet, obwohl die Herstellung von synthetischem Moschus bereits seit 1888 möglich ist. Zwar ist die Jagd des Tieres in den meisten Ländern seit 1979 durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES verboten, jedoch nimmt die Population der Tiere weiterhin stetig ab.
Selbst ausschließlich synthetisch hergestellten Moschus verwendend, hat das Unternehmen es sich zum Ziel gemacht, dem Parfümtier Moschushirsch zu helfen. „Der synthetische gewonnene Moschusduft steht dem tierischem in nichts nach.“, erklärt Nadja Zykina, Duftexpertin der MyParfuem GmbH. Da der sogenannte prozyklische Moschusduftstoff lange Zeit im Verdacht stand krebserregend zu sein, wird heutzutage ausschließlich der gesundheitlich unbedenkliche synthetische Moschusduftstoff verwendet. „Wir sind froh, so unseren Beitrag zum Artenschutz leisten zu können.“, teilt Matti Niebelschütz, Geschäftsführer der MyParfuem GmbH, mit.
Bild des Moschushirschkalbes zum Download und zum Abdruck freigegeben unter www.myparfuem.de/downloads/presse/moschushirschkalb.jpg













