(openPR) Es ist schon jedem einmal passiert. Nach einem Klick auf einen vermeintlich gewünschten
Link (Verweis) in einer Suchmaschine wie Google oder Bing wird man auf eine Internetseite
geführt, die man eigentlich überhaupt nicht aufrufen wollte. Der lokale Virenschutz signalisiert bereits Eindringlinge in das eigene System und vielerlei POPUPs mit Werbung versuchen sich zu öffnen. Mehr Gefahr droht, wenn der eigene Computer dann noch im Firmennetzwerk eingebunden ist und nunmehr als Datenkanone ins weltweite Netz fungiert, nachdem Trojaner und andere Schadsoftware die Kontrolle übernommen haben. Spätestens hier fragt sich der Anwender, wie er den solche Unfälle und weitere unliebsame Überraschungen künftig verhindern kann. Als IT-Security Spezialist rät die Datenschutz-Agentur in diesem Fall zu zwei Herangehensweisen. Während auf jeden Fall die technischen Einrichtungen zu überprüfen sind, muss auch der Benutzer um die Gefahren beim Umgang mit Suchmaschinen sensibilisiert werden. Technische Maßnahmen sind hier beispielsweise die Installation eines guten Virenscanners. Als auch Abwehrstrategien gegen Trojaner und Konsorten durch Kontrolle der Windows Registry. Aber auch der Einsatz einer Firewall, die den Datenverkehr kontrolliert und filtert, ist unabdingbar. Viele Internet-Security Pakete bieten hier bereits einen hochwertigen Vollschutz, behindern aber den Komfort bei der Internet- und Computernutzung. Der Spezialist wird hier geeignete Komponenten auswählen und die Sicherheitsbedürfnisse des jeweiligen Anwenders abwägen. Ebenso wichtig ist, dass der Anwender selbst genau hinsieht auf welchen Link er denn da tatsächlich klickt. Denn oftmals lassen bereits lange Zeichenketten oder grammatikalisch falsche Texte vermuten, dass die vorliegende Internet-Adresse zu einem unseriösen Angebot führt. Die Benutzung von Internet-Suchmaschinen einzuschränken oder zu verbieten ist sicherlich keine geeignete und praktikable Strategie um Angriffe zu verhindern. Durch geeignete Prüfansätze und Verfahrensweisen aber auch Anwenderschulungen, die Ihr Datenschutzbeauftragter vorhält, können die Risiken auf ein vertretbares Maß minimiert und im Fall der Fälle sicher und erfolgreich reagiert werden.











