(openPR) Behandlung bietet sanfte und effektive Hilfe bei Nervenschädigungen
- Zeitschrift „Pain Medicine“ veröffentlicht aktuelle Heidelberger Studie
Schmerzen sind eigentlich notwendige Warnsignale des Körpers. Dauerschmerzen allerdings nagen an der Seele des Menschen, denn mit den körperlichen Beschwerden gehen oft Zukunftsängste und ein Verlust an Lebensfreude einher, die sogar in Depressionen enden können. Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg haben jetzt in einer aktuellen Studie – veröffentlicht von der Zeitschrift „Pain Medicine“ – gezeigt, wie man den Schmerzkreislauf bei Polyneuropathie durchbrechen kann: mit der Hochtontherapie.
Mit dem Fachbegriff Polyneuropathie bezeichnet der Arzt Nervenschädigungen, die in der Folge anderer Krankheiten entstehen – beispielsweise bei Diabetes (diabetische Polyneuropathie) oder bei Nierenerkrankungen (urämische Polyneuropathie). Die Beschwerden bei den Krankheitsbildern sind ähnlich, aber von Patient zu Patient unterschiedlich: Sie reichen von einem als „Ameisenlaufen“ empfundenen Kribbeln in den Füßen bis zu stark einschießenden Schmerzen in den Beinen. In fortgeschrittenen Stadien sind auch die Arme und Hände betroffen. Bei einer Polyneuropathie ist die Muskelkraft vermindert: Patienten können schlechter gehen, bleiben lieber zuhause in der gewohnten Umgebung – und konzentrieren sich dann doch umso mehr auf ihre Schmerzen. Etwa 30 Prozent aller Diabetiker sind betroffen!
Ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation kann jetzt helfen, die Schmerzen schnell in den Griff zu bekommen: 73 Prozent der Teilnehmer der Heidelberger Studie gaben an, dass sich ihre Beschwerden durch die Hochtontherapie erheblich gebessert hätten – und das bereits nach vier Wochen Behandlung. Die Wissenschaftler behandelten insgesamt 92 Männer und Frauen, die an Altersdiabetes und Polyneuropathie litten, zweimal pro Woche über einen Zeitraum von vier Wochen mit einer 60-minütigen Muskelstimulation. Die Ergebnisse im Einzelnen:
• „Je größer ihre Beschwerden waren, desto besser sprachen die Patienten auf die Therapie an“, berichtet Privatdozent Dr. Per Humpert, Oberarzt der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Heidelberg.
• Die Therapie wirkte sich besonders günstig auf brennende Schmerzen und durch die Beschwerden bedingte Schlafstörungen aus.
• Positiv fällt auch die Tatsache ins Gewicht, dass sich eine Linderung sogar bei einem großen Teil der Patienten einstellte, die bereits erfolglos mit einem Medikament behandelt worden waren, so Dr. Humpert.
Wieso hilft die Hochtontherapie so gut? Die speziellen Geräte bzw. Programme für Polyneuropathie stimulieren gezielt die Muskeln. Dabei werden definierte Stromreize in der Oberschenkelmuskulatur gesetzt; der genaue Mechanismus der Schmerzlinderung ist bislang nicht bekannt. Die Wirkung ist inzwischen auch bei der urämischen Polyneuropathie wissenschaftlich nachgewiesen.
Hilfe zur Selbsthilfe mit Patientengerät
Patienten, die an Polyneuropathien unterschiedlicher Ursache/Genese leiden und an der Hochtontherapie interessiert sind, können diese entweder bei einem Arzt oder aber mit einem speziellen Patientengerät durchführen. Das HiToP®191 ist ein einfach zu bedienendes, voreingestelltes Gerät für den Gebrauch zuhause.
Mehr Informationen zur Hochtontherapie erhalten Sie beim Infobüro „Medizinische Muskelstimulation“ unter Tel. 0 62 53 / 808 155*
* Tarif Festnetz, Orts- oder Ferngespräch
Siehe dazu beigefügte Fotos:
• Erforscht die Hochtontherapie wissenschaftlich: Prof. Dr. Per Humpert.
• Bequeme Behandlung zuhause: das Patientengerät gegen Polyneuropathie.




