(openPR) Mit den ersten Sommertagen packt viele Hausbesitzer die Renovierungslust. Schließlich lässt sich bei Wärme und Sonnenschein auch besser arbeiten, Putz und Fugen trocknen schneller und es regnet auch selten ins gerade abgedeckte Dach. Wer allerdings Hand ans Haus legen möchte, ob drinnen oder draußen, sollte einige Expertentipps beachten, damit er auch lange Freude an seiner Arbeit hat. Schon die Wahl der falschen Schraube kommt den Heimwerker sonst teuer zu stehen.
Terrasse: Der Kampf Schraube gegen Holz
Schon seit einigen Jahren voll im Trend liegt die Holzterrasse. Klarer Vorteil gegenüber Steinen ist die natürliche Wärme des Holzes und seine Eigenschaft sich selbst von grobem Schmutz zu reinigen. Geeignet sind allerdings nur robuste Holzarten wie Lärche und Bankirai. Letzteres ist ein Tropenholz, das sich durch seine Härte und Ölhaltigkeit auszeichnet. Bis zu 30 Jahre hält eine Bankirai-Terrasse – wenn man ein paar grundlegende Punkte beachtet: Wie jedes Holz braucht auch der Exot Raum um zu arbeiten, deshalb sollten die Latten nicht enger als fünf Millimeter gelegt werden. Um Regenwasser abfließen zu lassen, ist ein Kiesbett der geeignetste Untergrund, zudem hilft es, wenn die Terrasse minimal abschüssig angelegt wird. Zur Montage sind Spezialbohrer und -schrauben nötig, das extrem harte Holz macht mit normalem Werkzeug kurzen Prozess. Am besten greift man zu Edelstahlschrauben, Eisen würde das Holz um die Verschraubung mit der Zeit verfärben. Übrigens bekommen Holzterrassen über die Jahre einen silbergrauen Schleier. Wer die Dielen ein- bis zweimal jährlich mit Hartholzöl einstreicht, kann diesen Prozess aber verhindern oder zumindest verzögern.
Frischer Putz: Feuchtigkeit lässt sich nicht überpinseln
Graue Flecken und dunkle Ränder an der Hausfassade halten Besitzer im ersten Moment gern nur für Schmutz. Wer allerdings versucht ihn abzuwischen, muss oft feststellen, dass der Verputz selbst beschädigt ist. Also abschlagen und neu verputzen, damit die Mauern wieder sauber aussehen? Nicht unbedingt, zuerst gilt es festzustellen, woher die Schäden kommen. Bei Altbauten, besonders solchen von vor 1970, ist oft die horizontale Abdichtung nicht ausreichend oder hat mit den Jahren ihre Dichtwirkung verloren. Dann wird Bodenfeuchtigkeit durch winzige Kanäle im Mauerstein regelrecht aufgesaugt. Die Nässe bringt Mineralien mit, die – während das Wasser wegen der Wärme der Wohnbereiche verdunstet – an den Außenseiten der Wände abgelagert werden. Diese Ausblühungen lösen Farbe und Tapeten und sprengen sogar Putz ab. Dann kommt man um eine professionelle Mauertrockenlegung nicht herum. Wer jetzt an massive Eingriffe ins Mauerwerk oder chemische Dichtmittel denkt, kann beruhigt sein: Inzwischen gibt es auch schonendere Trocknungsverfahren. Die Firma Aquapol beispielsweise bietet ein über 40.000mal erfolgreich eingesetztes System an, welches die Mauertrockenlegung garantiert. Zudem gibt es eine Geld-zurück-Garantie. Ob eine Trocknung wirklich erforderlich ist, zeigt nur eine Analyse der Mauerfeuchte. Unter der Servicenummer 089-72017979 oder per Mail an
Dämmen und Energiesparen: Schwachpunkt Fenster
Vor dem Hintergrund der hohen Heizpreise im letzten Winter ist Wärmedämmung für viele Hausbesitzer interessant geworden. Wer deshalb sein Haus richtig dicht machen will, steigt nicht nur aufs Dach, sondern dämmt auch die Fassade. Nicht vergessen werden sollten dabei die Fenster, sie sind vor allem bei älteren Häusern das Energieloch Nummer Eins. Die früher übliche Einfachverglasung verschleudert gegenüber herkömmlichen Isolierfenstern gut 500 Kilowattstunden Energie pro Jahr, das entspricht ungefähr 3500 Stunden Fernsehen. Moderne Wärmedämmfenster sind sogar noch zweimal besser isoliert. Der Austausch der Fenster als Energiesparmaßnahme wird sogar von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Wer an der Qualität seiner Fenster zweifelt, holt sich am besten in einem Fensterfachbetrieb einen Selbsttest für zuhause. Der Test kann auch gegen eine geringe Gebühr über www.energiesparen-mit-glas.de bestellt werden.
Frischer Look für Bad und Küche: Fliesen und Fugen
Vor Renovierungen in Bad und Küche scheuen die meisten Mieter und Hausbesitzer erstmal zurück. Grund dafür sind die Fließen. Schreckensvisionen von Dreck, Staub und Knochenarbeit beim Abschlagen der Fliesen lassen viele zu dem Schluss kommen, dass der alte Stil doch gar nicht so schlecht ist. Dabei kann mit modernen Fliesenklebern der bestehende Belag einfach überfliest werden. Bei der Auswahl des Materials ist nur darauf zu achten, dass es sich um einen „flexiblen“ Kleber handelt, der mit speziellen Kunststoffzusätzen für die bessere Haftung versehen ist. Die Masse kann sogar direkt auf die Fliesen gestrichen werden, etwa bei Eckstücken. Ganz wichtig zu beachten ist aber, dass auch verfugte Fliesen noch „gehen“. Dadurch kann es zu Mikrorissen in den Fugen kommen, die Wasser eindringen lassen und schließlich zu Schimmel führen. Um das zu verhindern, benutzt der Profi an allen Anschlussfugen, sprich von Wand zu Wand oder von Wand zu Boden, statt Fugenmörtel Silikon oder Acryl. Durch ihre Flexibilität können diese Materiale die minimalen Bewegungen der Fliesen auffangen. Nach dem Ziehen die Fuge noch mit dünner Seifenlauge glätten, dann zügig die Abklebung entfernen, sonst verhärtet sich die Masse am Klebeband und reißt beim Abziehen.









