(openPR) Nerling Systemräume GmbH feiert 40-jähriges Firmenjubiläum
Mit der Kombination aus Trennwandsystemen mit Luft- und Klimatechnik zum führenden Messraumhersteller
„Die Nummer 1 für Mess- und Sauberräume zu sein und Spaß an der Arbeit zu haben“, so lautet die Unternehmensphilosophie des jetzigen Geschäftsführers Olaf Nerling. Sein Vater Ralf, der inzwischen 71-jährige Gründer der Nerling Systemräume GmbH, kann dieses Jahr stolz auf die 40-jährige Firmengeschichte seines Familienunternehmens zurückblicken. Vom ursprünglichen Ingenieurbüro für Rationalisierungsaufgaben hat sich die Nerling GmbH heute zu Deutschlands führendem Messraumhersteller mit rund 70 Mitarbeitern entwickelt. 2001 trat Olaf Nerling die Nachfolge seines Vaters mit der Motivation an, das Unternehmen auch in Zukunft mit einem starken Team und Innovationen voranzubringen.
Die Entwicklung zum Spezialisten für Systemraumtechnik hatte sich vor rund vierzig Jahren beinahe zufällig ergeben. Denn zunächst hatte das 1970 für Rationalisierungsaufgaben gegründete Ingenieurbüro nur Beratungsleistungen mit Schwerpunkt Materialfluss und Lagertechnik angeboten. „Bei einem meiner Kunden, in einer Firma für Lagertechnik, gab es auch ein Trennwandsystem. Der dortige Geschäftsführer und ich entwickelten dieses immer weiter, da der Bedarf am Markt für Raumsysteme zunahm“, erinnert sich Seniorchef Ralf Nerling. „Nach dem Ausscheiden des Geschäftsführers aus der Vertretungsfirma war die Grundlage für eine Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit entzogen und ich baute eine eigene Fertigung für Industrietrennwände auf.“ Die Hinwendung zu Spezialbereichen wie Messräumen, Rein- und Sauberräumen war dann eine Folge der Marktbeobachtung. „Wir wollten anders sein als die anderen“, war stets Ralf Nerlings Anspruch, und so führte er schließlich ein Ingenieurbüro mit angeschlossener Fertigung für Systemräume – oder wie er sagt: „Räume mit System und für Systeme“. Die Innovation, nicht nur maßangefertigte Trennwände zu verkaufen, sondern auch die individuelle, bedarfsabgestimmte Luft- und Klimatechnik dazu anzubieten, sicherte ihm eine Spitzenstellung auf dem Markt.
Als größte Meilensteine in der Unternehmensgeschichte sieht er den Beginn der eigenen Produktion 1980 – zunächst in gemieteten, ab 1986 dann in eigenen Räumlichkeiten. 1992 expandierte das Unternehmen weiter mit der Eröffnung eines zweiten Werkes in Halle an der Saale, wo seither alle Trennwandteile inklusive Pulverbeschichtung firmenintern produziert werden. Im Lauf der Jahre hat sich Nerling darauf spezialisiert, kundenspezifische Lösungen zu finden – nicht selten für recht außergewöhnliche Aufträge: So wurde beispielsweise für ein Koordinatenmessgerät ein Messraum mit einer Größe von 11,3 mal 8,3 Metern und einer lichten Raumhöhe von sechs Metern geplant und gebaut, inklusive einer individuellen Belüftungs- und Klimatechnik. Ein ebenfalls nicht ganz alltäglicher Auftrag war der für die 300 Jahre alte Rats-Apotheke in Uslar: Hier stattete Nerling das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert mit modernster Reinraumtechnik aus.
Herausforderung für die Zukunft: Einstieg in den globalen Markt
1997 beschloss Ralf Nerlings Sohn Olaf, die Vertretung in München zu übernehmen. 2002 wurde er dann Mitgeschäftsführer, seit 2004 ist er der alleiniger Geschäftsführer der Nerling Systemräume GmbH. Olaf Nerling weiß jedoch die jahrelangen Erfahrungswerte seines Vaters zu schätzen und zieht ihn bei schwierigen Entscheidungen – etwa wenn es um größere finanzielle Angelegenheiten geht – nach wie vor zu Rate. Darin sehen beide einen wichtigen Vorteil bei einem Familienunternehmen: Der Generationenwechsel in der Führungsspitze geht ohne Brüche vor sich, da nach wie vor der Zusammenhalt da ist. Der Teamgeist ist auch ein zentraler Aspekt in der Unternehmenskultur: Ganzheitliches Denken, offener Austausch über aktuelle Entwicklungen und Verantwortungsbewusstsein sollen sich von der Führungsspitze bis auf jeden Einzelnen im Betrieb übertragen. „Nur, wer die Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter kennt, kann sie an der richtigen Stelle einsetzen und zu Höchstleistungen motivieren“, erklärt der Geschäftsführer das Erfolgsprinzip der Nerling Systemräume GmbH. „Jeder soll auch Freude an der geleisteten Arbeit haben.“
Technologisch ist das Unternehmen heute schon auf sehr hohem Niveau. Dazu haben Innovationen wie die patentierte Messraum-Luftführungsdecke und die Entwicklung einer eigenen Regelungstechnik für hochgenaue Mess- und Reinräume beigetragen. Olaf Nerling sieht daher die größten Herausforderungen und Potentiale der Firma noch im Vertrieb. Sein Ziel ist es, in den nächsten Jahren den Einstieg in den globalen Markt erfolgreich zu meistern. An Inspiration wird es dem führenden Hersteller für Messräume nicht fehlen – der Juniorchef hat noch eine weiterführende Zukunftsvision: „Die Entwicklung zur ‚Denkfabrik’ für innovative High-Tech-Räume mit Standort in Deutschland.“









