(openPR) Im Rahmen der Fachtagung „Kooperation schafft Innovation - Neue Partnerkultur in der Wohnungswirtschaft“ stellte die Deutsche Wohnen Gruppe zusammen mit ihren Partnern Gasag, Gegenbauer, Vattenfall, Urbana Energietechnik und Comline eine neue Partnerkultur in der Wohnungswirtschaft sowie innovative Erfolgsprojekte vor.
Darüber hinaus präsentierten die Veranstalter die „Berliner Thesen zur Wohnungspolitik 2009“. Mit dem Thesenpapier richten sich die Unternehmen an die Politik mit der Forderung, die politischen Rahmenbedingungen in der Branche zu verbessern. Durch die Umsetzung von Steuererleichterungen, die Sicherstellung der Kapitalzufuhr sowie die Vornahme von Nachbesserungen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz sowie Mietrecht soll die politische Ebene ihren Beitrag zur Professionalisierung der Wohnungswirtschaft leisten und diese gleichberechtigt am Wettbewerb partizipieren lassen.
„Die Wohnungswirtschaft ist ein Sektor, der ein enormes Wachstumspotenzial bietet und dessen Sättigungsgrad noch lange nicht erreicht ist. Die Branche trägt erheblich zur Dynamisierung und Verbesserung der Binnennachfrage bei und leistet einen wichtigen Beitrag für Beschäftigung und Ökologie sowie zur Stabilisierung des deutschen Mittelstandes. Bedingt durch übergeordnete politische Interessen und Rahmenbedingungen allerdings kann die Wohnungswirtschaft nur eingeschränkt agieren. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir auf die Erfordernisse der Branche aufmerksam machen und in einen konstruktiven Dialog mit der Politik treten“, erläutert Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen AG, den Hintergrund der Fachtagung.
Die Wohnungsindustrie kann in der Krise zu einem der letzten stabilisierenden Faktoren für die deutsche Volkswirtschaft werden. So hoch die Bedeutung der Branche ist, so hoch ist auch der Anspruch an sie. Wohnungsunternehmen stehen in der Verantwortung, qualitativen Wohnraum zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung zu stellen und zudem eine möglichst umweltfreundliche Bewirtschaftung zu gewährleisten. Um diesen Anforderungen in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise gerecht zu werden, durchläuft die Wohnungswirtschaft einen umfassenden Professionalisierungsprozess und verfügt inzwischen über eine Leistungstiefe, die sich durch einen hohen Grad an Spezialisierung sowie durch eine ausdifferenzierte Dienstleisterstruktur auszeichnet. Kooperationen mit qualifizierten Partnern bilden dabei die Grundvoraussetzung für eine professionelle Umsetzung der Geschäftsstrategie.
In diesem Zusammenhang hebt die Deutsche Wohnen Gruppe – die zweitgrößte, börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutschlands – ihre Partnerschaften auf eine neue Qualitätsebene: Von einer reinen Dienstleisterbeziehung hin zu einer strategischen, gleichberechtigten Kooperation. Mit dieser neuen Partnerkultur sind umfangreiche Investitionen in zahlreiche Branchen verbunden, insbesondere in Produkte, die in den Bereichen Innovation und Fortschritt auch nachhaltige Impulse in die derzeit strapazierte Volkswirtschaft und Konjunktur geben. Dazu haben sich im Rahmen der Berliner Tagung Experten und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden wie zum Beispiel Ingeborg Esser, GdW Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Prof. Dr. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrates „Die fünf Weisen“, Dr. Peter Runkel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Hartmut Schauerte, Mittelstandbeauftragter der Bundesregierung, Dr. Michael Voigtländer, Institut der Deutschen Wirtschaft sowie Vertreter aller fünf Bundestagsfraktionen geäußert.
„Facility Management in der Wohnungswirtschaft“
Zur Effizienzsteigerung der Geschäftsprozesse werden zunehmend Standard-Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören, an externe Dienstleister ausgelagert. Kooperationen mit spezialisierten Partnern ermöglichen eine Optimierung des Leistungsspektrums sowie eine Reduktion der Kosten für das Unternehmen als auch der Betriebskosten für die Mieter. Im Bereich des technischen Facility Management betreut die Urbana Energietechnik beispielsweise 17.000 Wohneinheiten und damit 30 Prozent des Gesamtbestandes der Deutsche Wohnen Gruppe. Harald Zimmermann, Vorstand der Urbana meinte: „Schwierigkeiten können in einer Partnerschaft viel besser gelöst werden. Der Vorteil: Diese Partnerschaft ist strategisch und langfristig angelegt.“












