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Analogkäse – nur wenn Käse drauf steht, ist auch Käse drin

09.07.200911:51 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Seit einigen Wochen taucht der Begriff „Analogkäse“ verstärkt in Medien und Verbrauchermagazinen auf. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft erklärt, was sich hinter diesem industriell gefertigten pflanzlichen Produkt verbirgt.



München, 19. Juni 2009. „Analogkäse“ – wer diesem Begriff auf den Grund geht, kommt zu folgender Definition: Bei dem Käseersatz handelt es sich um ein industriell gefertigtes Produkt aus Pflanzenfett, Eiweiß, Wasser und Geschmackskomponenten, das mit echtem Käse aus Milch nicht gleichzusetzen ist. Nach europäischem und nationalem Recht ist der Begriff „Käse“ Erzeugnissen vorbehalten, die ausschließlich aus Milch hergestellt wurden. Analogkäse ist keine zulässige Produktbezeichnung und taucht daher auch nicht unter dieser Bezeichnung in den Zutatenlisten auf. Zum Einsatz kommt das Imitat überwiegend in der Lebensmittelindustrie sowie in der Gastronomie und wird hierdurch zu einem Thema, das viele Verbraucher betrifft und gleichzeitig verunsichert. Ein Blick auf die Mengen relativiert trotz eines deutlichen Anstiegs den Eindruck, dass die Imitate in jedem Gericht zu finden sind: Laut Girafood entspricht die in 2008 verwendete Menge mit 20.000 Tonnen in etwa 0,9 % der deutschen Käseproduktion.

In welchen Bereichen wird Analogkäse verwendet und weshalb?
An der Käsetheke oder im Käseregal kann der Verbraucher sich auch weiterhin darauf verlassen, dass es sich bei Produkten mit der Bezeichnung „Käse“ tatsächlich um echten Käse handelt. Das Ersatzprodukt wird vor allem in der Industrie und Gastronomie verwendet. Denn es lässt sich aufgrund des Pflanzenfett-Anteils leichter verarbeiten, zeigt das gewünschte Schmelzverhalten, brennt auch bei höheren Temperaturen nicht an und ist deutlich kostengünstiger.

Wie unterscheidet der Verbraucher echten Käse von Analogkäse?
Wie in allen Bereichen lohnt sich vor dem Kauf eines Produktes ein kontrollierender Blick auf die Zutatenliste. Sei es bei Pizza, Lasagne oder Käsebreze: Taucht Käse in der Zutatenliste auf, handelt es sich mit Sicherheit um ein Naturprodukt aus Milch. Auch der Produktname verrät viel: wird dort ein konkreter Käsename wie zum Beispiel „Emmentaler“ genannt, handelt es sich um Käse, der traditionell aus Milch gefertigt wurde. Bei Pizzamischungen oder Gratin-Mix sowie überbackenen Tiefkühlprodukten sollte der Käufer genauer hinschauen, denn oftmals werden nur die Bestandteile des Imitats, wie Pflanzenfett oder Eiweiß angegeben, Käse fehlt jedoch. Beim gemischten Einsatz von echtem Käse und Imitaten wird die Kontrolle schon schwieriger, aber hier empfiehlt sich die konkrete Nachfrage. Im Restaurant und in der Bäckerei können Verbraucher durch gezieltes Nachfragen die Verwendung von Käse fordern und fördern.

Letztlich bleibt es dabei: wo wirklich „Käse“ draufsteht, ist auch echter Käse aus Milch drin, der geschmacklich überzeugt und alle wertvollen Nährstoffe aus der Milch enthält. Und ein natürlich hergestelltes und gereiftes Produkt wie Käse lässt sich nicht ohne deutliche Einbußen bei Genuss und Geschmack ersetzen. Aufmerksame Verbraucher können somit auch weiterhin unbeschwert genießen.

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